Seltener Fund in Bretten

Ligusterschwärmer im Honeymoon

Die Überraschung war groß, als kürzlich in einem Diedelsheimer Garten eine bei uns inzwischen selten gewordene Schmetterlingsart – und diese auch gleich bei der Paarung – entdeckt wurde: Mit einer Flügelspannweite von bis zu zwölf Zentimeter zählt der Ligusterschwärmer zu den größten einheimischen Schmetterlingen. Seine Brust ist immer schwarz, aber die übrige Körperfarbe kann sich von Tier zu Tier stark unterscheiden.
Dieser Falter ist nicht nur in unseren Wäldern, sondern auch gelegentlich in Gärten anzutreffen. Erst wenn es dunkel wird, geht er auf Nahrungssuche. Im Rüttelflug bleibt er in der Luft stehen, um mit seinem langen Rüssel Nektar aus Blüten zu saugen.
Nach der Paarung legt das Weibchen bis zu 2oo Eier bevorzugt an die Blätter von Liguster und auch anderen Pflanzen.
Die grünen Raupen werden bis zu zehn Zentimeter lang und besitzen auf jeder Körperseite je sieben schräge Streifen. Werden sie bedroht, dann heben sie den Vorderkörper und nehmen eine Haltung wie die ägyptische Sphinx von Gizeh ein. Dies führte zu ihrem wissenschaftlichen Namen Sphinx ligustri.
Der Bestandsrückgang dieses Schmetterlings ist hauptsächlich auf die Lebensraumzerstörung durch Flächenversiegelung und giftige Pestizide zurückzuführen.

Weitere Infos zum Ligusterschwärmer: Artikel der BUND KREISGRUPPE ALTÖTTING

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