Willkommen bei der BUND-Ortsgruppe Bretten!

  

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Natur- & Klimaschutz vor Ort: Jede Stimme zählt

Die gut gelaunten Werber mit den BUND Mitgliedern Dittes, Menzel, Weinrebe vor dem Brettener Rathaus
Junge Leute starten Unterstützungsaktion für die Natur in Bretten
In den nächsten Wochen sind fünf junge Leute des Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland e.V. (BUND) in Bretten unterwegs, um allen Bürgern den regionalen Natur- und Umweltschutz vorzustellen und zu einer Unterstützung für den BUND einzuladen.
Als förderndes Mitglied beim BUND kann man mithelfen, die Umweltbildung auszubauen, oder die Schutzmaßnahmen für Amphibien und Wildbienen zu unterstützen.
Immer mehr Menschen stehen hinter dem BUND der sich für gefährdete Arten und ihrer Lebensräume einsetzt.

Die Unterstützungsaktion läuft bereits seit Donnerstag. Die Werber sind von Montag bis Samstag von 11Uhr bis Dämmerung unterwegs und sind an ihren hellgrünen BUND-Shirts und personalisierten Tablets zu erkennen. Überdies tragen sie Mitarbeiterausweise des BUND. Bargeldspenden werden keine entgegengenommen. Bei Fragen zur BUND-Unterstützungsaktion wenden sie sich bitte an die BUND-Geschäftsstelle Tel.07252-7998 oder über das Kontaktformular.

„Wir haben es satt!“ – Demonstration zum Auftakt der „Grünen Woche“ in Berlin

Berlin Eine zukunftsfähige Agrarreform – das forderten zehntausende Teilnehmer bei der „Wir haben es satt!“-Demonstration zum Auftakt der „Grünen Woche“ in Berlin. „Lautstark, bunt und entschlossen haben 35.000 Menschen Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner einen unmissverständlichen Auftrag gegeben: Schluss mit der falschen Agrarpolitik“, erklärt „Wir haben es satt!“-

Die Großdemonstration richtete sich gegen die Agrarindustrie, nicht aber gegen Landwirte. Die konventionellen und Öko-Bauern demonstrierten auch im neunten Jahr im Schulterschluss mit Bäckern, Imkern, Köchen, Naturschützern und der Zivilgesellschaft gegen die fatalen Auswirkungen der intensiven industriellen Landwirtschaft.

“ Die europäische Agrarpolitik muss geändert werden. Nur wer Tiere artgerecht hält und unsere Umwelt schützt, soll in Zukunft Geld aus Brüssel bekommen“, fordert Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND.
Zur Bildergalerie der Demo
„Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!“: 35.000 fordern von Ministerin Klöckner eine EU-Agrarreform für Bauern, Tiere und Umwelt

Fünf-Punkte-Plan gegen das Artensterben

Brettener BUND auf dem richtigen Weg

Unter dem Motto „Schmetterlinge bald nur noch im Bauch: Erst sterben die Insekten – und dann?“ veranstalteten die Umweltakademie Baden-Württemberg, die Universität Hohenheim und der Verband der Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (Vbio) den dritten landesweiten Biodiversitätsgipfel. Dabei zeigte sich, dass die BUND-Ortsgruppe Bretten mit ihren Projekten zum Schutz der Wildbienen auf dem richtigen Weg ist.

Eine erst kürzlich veröffentlichte Studie belegt einen Insektenrückgang von mehr als 70 Prozent bei Schmetterlingen, Käfern, Bienen, Wespen und anderen Insekten innerhalb weniger Jahrzehnte, verursacht durch die Vernichtung von Lebensräumen, durch neue Wohn- und Gewerbegebiete und die intensive industrielle Landwirtschaft mit Monokulturen und giftigen Pestiziden.

Um dem Artensterben entgegen zu wirken, stellten die Experten einen Fünf-Punkte-Plan vor. Dabei spielt die Umweltbildung eine wichtige Rolle. Neben der Vermittlung von Artenkenntnis müssen Kinder für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur sensibilisiert werden. Dies könne etwa am Beispiel der Wildbienen mit ihren vielfältigen Lebensweisen, ihrer effektiven Bestäuber-funktion, Gefährdungsursachen und geeigneten Schutzmaßnahmen realisiert werden. Dazu hat der BUND Bretten zusammen mit dem Melanchthon-Gymnasium ein Projekt zum Schutz der Wildbienen erfolgreich durchgeführt.

Da eine der wichtigsten Ursachen des Insektensterbens auf die Intensivierung der Landwirtschaft zurückzuführen ist, müsse deshalb der Flächenanteil des ökologischen Landbaus auf mindestens 50 Prozent angehoben werden. Die Strukturvielfalt in der Landschaft muss wieder hergestellt werden durch Hecken, mehrjährige Blühstreifen und Wildbienenweiden. Landwirtschaftliche Betriebe mit kleineren Anbauflächen sollten stärker als große unterstützt werden. Die Förderung der Biodiversität durch die Landwirtschaft muss bei den Agrarsubventionen stärker berücksichtigt werden. Ein langfristiges Biodiversitäts-Monitoring ist zu etablieren, weil ohne Daten über die Artenvielfalt keine Probleme erkannt und wirkungsvolle Schutzmaßnahmen durchgeführt werden können.

Mehr Infos unter: „Landesbiologentag 2018: Fünf-Punkte-Plan gegen das Artensterben“

Schmetterlinge bald nur noch im Bauch – erst sterben die Insekten und dann?

Landesweiter Biologentag und dritter Biodiversitätsgipfel der Umweltakademie an der Universität Hohenheim, am 14. Juli 2018 Universität Hohenheim, Beginn: 09:30.
Das Programm finden Sie hier: https://goo.gl/Gqna1V

Auszug aus dem Programm:
14.30 Uhr Insektensterben – Ursachen und Schutzmaßnahmen im Unterricht – dargestellt am Beispiel der Wildbienen
Referent Gerhard Dittes, Oberstudienrat i. R. und BUND-Vorsitzender Ortsgruppe Bretten

Literatur

Links:
Nisthilfen für Wildbienen
www.eucera.de

Erfolgreicher Schutz der Mauerbienen

Gerade rechtzeitig zur Eröffnung des Infostandes auf dem Brettener Marktplatz waren die Gehörnten Mauerbienen geschlüpft und konnten so den Marktbesuchern gezeigt werden.
„Diese Mauerbienen sind gerade aus ihrem Kokon geschlüpft. Nach kurzer Zeit sind ihre Flügel gehärtet und sie können losfliegen, um die Blüten in den Brettener Gärten zu bestäuben“, erklärt Annika Hoffmann, Biologielehrerin am Melanchthon-Gymnasium.
Im Rahmen des Projekts zum Schutz der Wildbienen, das gemeinsam vom Gymnasium und dem BUND Bretten durchgeführt wird, war auf dem Brettener Marktplatz ein Infostand eingerichtet worden. Hier konnten interessierte Gartenbesitzer Wissenswertes über die Lebensweise und das Aussehen dieser nützlichen Insekten erfahren. „Nisthilfen werden vor allem dann von Wildbienen angenommen, wenn diese fachgerecht, d.h. auf die jeweiligen Bedürfnisse der einzelnen Arten angefertigt werden“, betont Matthias Menzel vom BUND. Nur solche Nisthilfen wurden den Marktbesuchern für ihre Gärten angeboten.
Mauerbienen sind eifrige Bestäuber von Obstbäumen, die sich als Kulturfolger auch in den Gärten von Siedlungen heimisch fühlen. Das „Brutgeschäft“ findet während der Blütezeit der Traubenhyazinthen, eine beliebte Nektar und Blütenstaub liefernde Futterpflanze, statt. Deshalb wurden für das Schutzprojekt neben der Herstellung von Nisthilfen auch hunderte von Trauben-hyazinthen angepflanzt.
Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Noch im gleichen Jahr besiedelten die Gehörnten Mauerbienen über zweihundert der angebotenen Nisthilfen.
Bei diesem Infostand kam es auch zu einem regen Erfahrungsaustausch. „Immer mehr Gartenbesitzer wollen sich für den Schutz der Wildbienen einsetzen“, stellte Gertraud Steinbach vom BUND zufrieden fest.

Kinderstube für Wildbienen

Bei strahlendem Sonnenschein aber eiskaltem Ostwind konnten Bürgermeister Nöltner und Christian Spintzyk, der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Diedelsheim, Zweit-klässler mit ihren Eltern begrüßen. Danach bestückten die Schüler der Schwandorf-Grundschule Diedelsheim auf einer Streuobstwiese eine Nistwand für Wildbienen mit selbst gebastelten Nisthilfen.

Im Unterricht hatte jeder Schüler seine eigene, mit Namen versehene Nisthilfe angefertigt. Unterstützt wurden die Kinder dabei von ihren Lehrerinnen Frau Garrecht und Frau Wittmer sowie Mitgliedern des OGV. Die fachliche Beratung übernahm Gerhard Dittes vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
Nach der offiziellen Einweihung der Wildbienen-Nistwand gab es für die Kinder noch Brezeln und Apfelsaft.

Das Gemeinschaftsprojekt von Obst- und Gartenbauverein, Grundschule Diedelsheim und dem BUND Bretten soll auf die Gefährdung dieser wichtigen Bestäuber unserer Kultur-pflanzen aufmerksam machen und Nisthilfen anbieten.

BUND beim Naturerlebnistag 2017

Mit den Klängen der Jagdhornbläser eröffnete Oberbürgermeister Wolff den diesjährigen Brettener Naturerlebnistag. Bei herrlichem Spätsommerwetter kamen viele Eltern mit ihren Kindern zum Saatschulgebäude im Großen Wald. Hier konnten sie sich über die Lebensweise, Gefährdungsursachen und Schutzmaßnahmen für die nützlichen Wildbienen informieren.
Mitarbeiter des BUND und Biologielehrer des Melanchthon-Gymnasiums, welche die zahlreichen Fragen der interessierten Besucher beantworteten, konnten viele Garten- und Balkonbesitzer für den Schutz der Wildbienen gewinnen. Unter der fachgerechten Anleitung von Schülern konnten Kinder ihre eigenen Nisthilfen herstellen und mit nach Hause nehmen.
Ein Quiz diente zum Kennenlernen heimischer Wildbienen.
Oberbürgermeister Wolff und Frau Bender, die Schulleiterin des Melanchthon-Gymnasiums, konnten sich vor Ort vom Engagement für den Schutz der Wildbienen überzeugen.

Sofortmaßnahmen gegen Artenschwund

Die auf Gemarkung Bretten lebende Graue Sandbiene (Andrena cineraria)
Die auf Gemarkung Bretten lebende Graue Sandbiene (Andrena cineraria)
Extreme Rückgänge bei heimischen Wildbienen

Schon vor über dreißig Jahren hat der BUND Bretten Schutzmaßnahmen für Wildbienen ergriffen. Seit fünf Jahren wird, zusammen mit dem Melanchthon-Gymnasium, das Projekt „Schützt die Wildbienen“ durchgeführt. Der Bestand von Wildbienen ist bundesweit drastisch gesunken, wie neueste Forschungsergebnisse zeigen. Die Folgen wären gravierende wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe für die Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion. Deshalb unterzeichneten jetzt 77 Wissenschaftler eine Resolution an Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und fordern Sofortmaßnahmen, um den drastischen Rückgang von Wildbienen und anderen Insekten zu stoppen. “Wir begrüßen diese längst überfällige Resolution und freuen uns über diese Unterstützung des Wildbienenschutzes“, betont Gerhard Dittes der Vorsitzende des BUND Bretten .
Hauptforderungen der Resolution sind ein vollständiges Verbot von Neonicotinoiden (Insektengifte) , die Erhöhung der Strukturvielfalt in der Kulturlandschaft und die Einführung eines strengeren Schutzstatus für hochgradig gefährdete Wildbienen.
Wie notwendig diese Maßnahmen sind, zeigen aktuelle Forschungsergebnisse: In den letzten zehn Jahren sind in manchen Regionen bis zu 75% aller Wildbienenarten verschwunden. Die intensive Landbewirtschaftung mit großflächigen Monokulturen von Mais und Raps sowie der Einsatz von giftigen Pestiziden hat sich seit dem Jahr 2000 dramatisch beschleunigt. Dies führte zu einem drastischen Rückgang der Artenvielfalt.

Link zum Artikel: Insektensterben statt Bienentanz: Wissenschaftler fordern Sofortmaßnahmen gegen Artenschwund

Einladung zum Vortrag: Käfer im Totholz

Mehr als 1000 Käferarten entwickeln sich in abgestorbenem Holz. Mit faszinierenden Bilder geben die Brettener Naturfotografen Gerhard Dittes und Hans-Georg Leonhardt Einblicke in die Welt der Totholzkäfer.
Zu dieser Veranstaltung laden die AWO und der BUND Bretten am Montag,16.November 2015 um 19:30 Uhr herzlich ein. Veranstaltungsort: Jugendhaus Bretten Bahnhofstraße 13/1

Eintritt frei ! Gäste willkommen!

Einladung Käfer im Totholz

Ausverkauf der Natur abgelehnt

infoMehr als eine halbe Million EuropäerInnen haben sich in einer von der EU-Kommission initiierten Befragung gegen die Aufweichung des Naturschutzes in der EU ausgesprochen. Nie zuvor verzeichnete eine EU-Konsultation eine solche Resonanz. Dies ist vor allem auf die Mobilisierungsaktion von 120 Umweltorganisationen in den 28 Mitgliedstaaten zurückzuführen, bei der 520.325 Menschen für eine Beibehaltung der bisherigen Naturschutzrichtlinien stimmten.

Die Proteste aus allen EU-Ländern haben in den vergangenen Wochen eindrucksvoll gezeigt, dass die Menschen von den Politikerinnen und Politikern in Europa aktive Hilfe beim Schutz des gemeinsamen Naturerbes erwarten. Was sie nicht wollen, ist das Herumzerren an Gesetzestexten, um kurzfristige Profitinteressen zu bedienen.
Mehr Informationen

NatureAlert: Naturschutz in Gefahr

warningUnter dem Vorwand des Bürokratieabbaus stellt der EU-Kommissionspräsident Jean Claude Juncker die beiden elementaren EU-Naturschutzrichtlinien auf den Prüfstand, die Vogelschutzrichtlinie und die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie. Juncker nutzt die Überprüfung als Deckmantel, um das Herz des europäischen Naturschutzes zu schwächen.
Und das obwohl der Verlust der biologischen Vielfalt noch lange nicht gestoppt und der Schwund der Lebensräume kaum gebremst ist. Würden die EU-Staaten die bestehenden Regelungen für Natura 2000 konsequent umsetzen und die EU Geld in den Naturschutz statt in die Agrarindustrie stecken, können wir die Artenvielfalt erhalten!

EU-Konsultation ist unsere Chance!

Vom 30. April ist bis zum 27. Juli jeder Europäer aufgerufen, der EU-Kommission seine Meinung zum Natur- und Artenschutz in Europa kundzutun. An dieser „Konsultation“ kann sich jeder online beteiligen. Dies ist die einzige Chance sich direkt an die EU-Kommission zu wenden, denn eine weitere Bürgerbeteiligung ist bislang nicht vorgesehen!
Nehmen Sie als BUND-Gruppe an der Expterenbefragung der EU-Kommission teil! Aktive, die keine „Natura2000-Experten“ sind aber Ihre Stimme für den Naturschutz an Herrn Junker richten wollen, rufen wir dazu auf sich am Nature Alert zu beteiligen.

So nicht Herr Juncker – beim Nature Alert unterzeichnen!

Unser Rüdtwald-Video

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