Willkommen bei der BUND-Ortsgruppe Bretten!

  

Schlagworte-Archive: Wildbienen

Vortrag BUND : Nützlinge in Haus und Garten

Mehlmotten in der Speisekammer, Blattläuse an den geliebten Rosen?
Wer kennt sie nicht, die „Schädlinge“, die für Ärger und Verdruss sorgen?
Doch zum Glück gibt es auch Nützlinge, die den Plagegeistern das Leben schwer machen.
Wer sind diese nützlichen Helfer, woran erkennt man sie und wie kann man sie fördern?
Der Brettener Naturfotograf und BUND-Vorsitzende Gerhard Dittes wird in seinem Vortrag diese Fragen beantworten und mit faszinierenden Fotos eine Auswahl der oft unscheinbaren Nützlinge zeigen. Denn wer diese Tiere kennen gelernt hat, weiß ihren Wert zu schätzen. Man wird sie nicht mehr töten, sondern ihren Bestand fördern. Dem Gartenbesitzer ersparen sie giftige Pestizide und teuren Dünger, und Wildbienen sorgen durch die Bestäubung von Blüten für reiche Obst- und Gemüseernten.

Referent: Gerhard Dittes
Mittwoch, 6.11.19 19:30 – 21Uhr
VHS Geschäftstelle Melanchthonstraße 3 Vortragssaal

Die Teilnahme ist kostenlos
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

BUND und MGB beim Naturerlebnistag

Schutz der Wildbienen als Gemeinschaftsprojekt
Mit dem Brettener Naturerlebnistag hatte es der Wettergott wieder gut gemeint. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen strömten mehrere hundert Besucher zum Saatschulgebäude im Großen Wald, um die Veranstaltungen verschiedener Gruppen rund um das Thema Natur zu besuchen. Wie in den vergangenen Jahren hatten sich der BUND und das Melanchthon-Gymnasium mit ihrem Projekt zum Schutz der einheimischen Wildbienen beteiligt.
Die Besucher drängten sich am Infostand des BUND, um Näheres über Wildbienen zu erfahren. Sie wollten wissen, woran man Wildbienen erkennt, wodurch sie gefährdet sind und wie man diesen unersetzlichen Bestäuber unserer Kulturpflanzen helfen kann.
Dabei zeigte sich, dass fachgerechte Nisthilfen für hohlraumbewohnende Wildbienen wie die Gehörnte Mauerbiene, bei den Besuchern immer mehr gefragt sind. So konnten Kinder unter der Anleitung von Lehrerinnen und Lehrern der Fachschaft Biologie des Melanchthon-Gymnasiums zusammen mit Schülern der Arbeitsgemeinschaft Umwelt selbst Nisthilfen für Wildbienen basteln und mit nach Hause nehmen. Dabei wurden sie von ehemaligen Schülern, die auch nach dem Abitur der Schule und dem Schutz der Wildbienen verbunden sind, unterstützt.

Von Honig- und Wildbienen

Kinder vom Haus Regenbogen informierten sich über unersetzliche Bestäuber

Ohne Bestäubung durch Bienen gibt es keine Ernte von Äpfeln, Birnen, Kirschen und vielen anderen Kulturpflanzen. Doch woran erkennt man diese nützlichen Insekten? Wie leben sie? Und wie wird Honig gemacht?
Auf diese Fragen suchten Vorschulkinder Antworten. Dazu hatte die Kindergartenleiterin Frau Summer den Vorsitzenden des BUND Bretten, Gerhard Dittes, in das Haus Regenbogen eingeladen. Anhand von Fotos zeigte er den wissbegierigen Kindern ausgewählte und leicht erkennbare Beispiele der in der Umgebung von Bretten lebenden Wildbienen.

Wildbienen sind besonders erfolgreiche Bestäuber unserer Kulturpflanzen, weil sie den gesammelten Blütenstaub nur locker in ihrem Pelz transportieren. Dadurch kann der Pollen leichter von Blüte zu Blüte übertragen werden, wodurch der Ernteertrag steigt. Leider ist der Bestand dieser für uns nützlichen Insekten durch die fortschreitende Vernichtung ihrer Lebensräume, Monokulturen und den Einsatz giftiger Pestizide gefährdet.
Wildbienen machen keinen Honig. Dies ist Aufgabe der Honigbiene. Wie dieses süße Nahrungsmittel entsteht, erfuhren dann die Kinder bei einem Imker. Dazu besuchten sie die Schulimkerei von Hobbyimker Michael Reithäusler in der Brettener Schillerschule. Dieser zeigte den Kindern sehr anschaulich, wie ein Bienenstock aufgebaut ist, und erklärte die Lebensweise der Bienen und wie diese aus Nektar Honig machen. Damit die Kinder die fleißigen Bienen aus nächster Nähe beobachten konnten, ohne gestochen zu werden, trugen sie alle kindgerechte Schutzanzüge.

Wildbienenschutz immer beliebter

BUND und MGB mit Infos über Wildbienen

Fachgerechte Nisthilfen für hohlraumbewohnende Wildbienen wie für die Gehörnte Mauerbiene sind bei den Brettenern immer mehr gefragt“, stellt Annika Hoffmann, Biologielehrerin am Brettener Melanchthon-Gymnasium, erfreut fest. Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts „Schutz unserer einheimischen Wildbienen“ informierten der BUND und Schüler der Arbeitsgemeinschaft Biologie die Besucher des Brettener Wochenmarktes.

Angesichts des weltweiten, dramatischen Insektensterbens setzen sich immer mehr Besitzer von Gärten und Streuobstwiesen für den Schutz von Wildbienen und anderen Insekten ein. Andererseits fühlen sich immer mehr wärmliebende Insekten wie beispielsweise die Efeu-Seidenbiene und die Gelbbindige Furchenbiene bei uns heimisch. Ihre im Boden angelegten Nester werden zunehmend in Brettener Gärten beobachtet.
Es ist deshalb wichtig, diese Brutplätze in den Gärten zu erhalten und kleine, unbewachsene Flächen für neue Brutplätze bereit zu stellen“ empfiehlt Gerhard Dittes vom BUND Bretten.
Schon nach wenigen Tagen waren die Bohrlöcher in den Nistklötzen besiedelt, berichten immer mehr Gartenbesitzer.
Fast pausenlos drängten sich die Marktbesucher am Infostand, um näheres über Wildbienen zu erfahren.
–Woran erkennt man Wildbienen?
–Wodurch sind sie gefährdet und wie kann man diesen nützlichen Insekten, wichtige Bestäuber unserer Kulturpflanzen helfen?

Die von den Schülern angebotenen, selbst gebastelten Nisthilfen für hohlraumbewohnende Wildbienen wurden dankbar angenommen.

Insekt des Jahres 2019 : Die Rostrote Mauerbiene

Paarung und Blütenbesuch auch in Brettener Gärten

Woher kommt plötzlich der dicke Dreckbatzen am Rolladenstopper?“ fragten sich kürzlich einige besorgte Brettener. Die „Übeltäterin“ ist die harmlose Rostrote Mauerbiene. Der Dreckbatzen ist eines ihrer Brutnester. Für deren Anlage ist sie nicht wählerisch: Fraßgänge von Käferlarven in Totholz, Ritzen im Mauerwerk oder manchmal sogar Türschlösser werden als Kinderstube für den Nachwuchs verwendet und sorgfältig mit Erdklümpchen verschlossen.
Bei den schon sommerlichen Temperaturen der letzten Tage sind die Rostroten Mauerbienen auch im Brettener Umland geschlüpft. Nach der Paarung besuchen die Weibchen die Blüten verschiedenster Pflanzen und lagern Nektar und Blütenstaub als Futter für die Larven in die Brutzellen ein.

Die Rostroten Mauerbienen (Osmia bicornis ) erreichen eine Körperlänge von bis zu 12 Millimeter. Sie sind schlanker als ihre nahen Verwandten, die Gehörnten Mauerbienen (Osmia cornuta), die bereits schon im zeitigen Frühjahr in Gärten und Streuobstwiesen Blüten bestäuben. Bei beiden Wildbienenarten besitzen die Weibchen zwei kleine Hörnchen am Kopf, die zum Sammeln des Blütenstaubs dienen.

Die Rostrote Mauerbiene kommt in ganz Deutschland vom Tiefland bis in die Höhenlagen vor. Sie besiedelt verschiedene Lebensräume wie Hecken, Waldränder, Streuobstwiesen und Gärten. Auch in der Brettener Innenstadt und den Ortsteilen ist sie deshalb regelmäßig anzutreffen. Ihr Bestand ist bisher noch nicht gefährdet. Allerdings sind von den mehr als 500 Wildbienenarten Deutschlands mehr als die Hälfte gefährdet oder bereits verschwunden.

Ursachen sind der Lebensraumverlust durch die fortgesetzte Ausweisung von immer neuen Wohn- und Gewerbegebieten und Straßen, welche die Landschaft zerschneiden, sowie Monokulturen und der Einsatz von giftigen Pestiziden. Gärten mit geeigneten Futterpflanzen, die vom Frühjahr bis zum Herbst blühen und die Bereitstellung geeigneter Nisthilfen können der Rostroten Mauerbiene und ihren wilden Verwandten das Überleben erleichtern.
Um auf die Bedeutung von Wildbienen als wichtige Bestäuber aufmerksam zu machen, hat das Deutsche Entomologische Institut die Rostrote Mauerbiene zum „Insekt des Jahres 2019 für Deutschland, Österreich und die Schweiz“ gekürt.

Arbeitsreiches BUND-Jahr 2018

Bei der Jahreshauptversammlung der BUND-Ortsgruppe Bretten wurde die Vorstandschaft einstimmig wiedergewählt. Wie bisher werden Gerhard Dittes (Vorsitzender), Matthias Menzel (Stellvertreter) und Christa Franck (Schatzmeisterin) die Ortsgruppe nach außen vertreten.

Beim Jahresrückblick zeigte sich, dass das Jahr 2018 arbeitsreich und durch vielfältige Aktivitäten geprägt war. Schwerpunkte waren wie auch in den vergangenen Jahren der Schutz der Wildbienen und Amphibien. So wurden zwischen Bauerbach und Büchig wieder Fangzäune zum Schutz der Amphibien betreut, eine sehr zeitaufwändige Arbeit bei oft nasskaltem Wetter. Der extrem trockene Sommer im vergangenen Jahr, war für die Amphibien besonders schwer: Laichgewässer trockneten aus und es gab weniger Beutetiere wie Würmer und Schnecken. Vor allem Erdkröten gingen deshalb abgemagert in die Winterruhe. Um den Bestand der Lurche dauerhaft zu sichern, sind an der Kreisstraße Amphibien-Leiteinrichtungen mit Tunnels unbedingt erforderlich.

Auf großes Interesse in der Bevölkerung stießen die Vorträge „Mein-Garten – Schlaraffenland für Schmetterlinge, Wildbienen und andere Insekten“, sowie „ Nachhaltigkeit und Artenvielfalt“, die in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Bretten durchgeführt wurden.

Ein weiterer Schwerpunkt des BUND Bretten waren auch im Jahr 2018 Maßnahmen zum Schutz der Wildbienen. So wurde das seit Jahren bestehende Gemeinschaftsprojekt mit dem Melanchthon-Gymnasium fortgesetzt. Beim städtischen Naturerlebnistag konnten wieder Nisthilfen für die Wildbienen in den Gärten von Bretten und Umgebung angefertigt werden.
Mit Unterstützung des BUND und des Obst- und Gartenbauvereins Diedelsheim bauten Zweitklässler der Schwandorf-Grundschule Kinderstuben für Wildbienen. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Bald waren mehr als hundert Schilfhalme und Bohrlöcher von Wildbienen belegt.
Auf dem Landesbiologentag an der Universität Hohenheim wurde dieses Projekt als Beispiel, wie man Schüler für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur sensibilisieren kann, vorgestellt.

Buchtipp: Das Verstummen der Natur

Die dramatischen Folgen des Artensterbens
Das Bienensterben: längst zur Megaschlagzeile in den Medien geworden, und es wird viel diskutiert. Doch was steckt dahinter? Über Nacht jedenfalls ist der dramatische Verlust der Wildbienen, Schmetterlinge sowie vieler anderer Insekten und Wildtiere nicht gekommen. Volker Angres, Leiter der ZDF-Umweltredaktion, und Claus-Peter Hutter, Präsident von NatureLife-International, weisen nach, dass bereits in den 1980er Jahren vor dem Verstummen der Natur gewarnt wurde. Alarmzeichen gab es schon damals. Nur: Es wollte niemand wissen, auch »die Politik« nicht. Warum nur? Um den ökologischen Staatsbankrott zu vertuschen? Um der Bauern-Lobby gefällig zu sein? Die Autoren liefern eine intensive Spurensuche, die bei den Taten beginnt und bei den Tätern endet.

Ludwig-Verlag www.Ludwig-Verlag.de ISBN 978-3-453-28109-7

Wildbiene des Jahres 2019 : Die Blauschillernde Sandbiene Andrena agilissima

Blauschillernde Sandbiene
Mit ihrer Körperlänge bis zu 15 Millimeter, Hinterleib und Flügel bläulich schimmernd sowie weißen Haarbüscheln am Körper, ist diese Wildbiene ein auffälliger Blütenbesucher. Nach dem Besuch des blühenden Ackersenfs, trägt sie an ihren Hinterbeinen den leuchtend gelben Blütenstaub. In Bretten und Umgebung kann man diese Wildbiene in der Feldflur und gelegentlich auch in Hausgärten von Mitte Mai bis Anfang Juli antreffen. Die Nester werden an Böschungen oder zu ebener Erde in Sand- oder Lössböden angelegt. Dazu graben manchmal mehrere hundert Weibchen gleichzeitig Gänge in den Boden. Die Brutkammern in der Tiefe werden dann mit einer Mischung aus Blütenstaub und Nektar gefüllt und ein Ei dazu gelegt. Die ausschlüpfende Larve verzehrt den Futtervorrat und verpuppt sich anschließend. Die Jungtiere überwintern.

Die Männchen sind auffällig schnelle Flieger. Wer sie genauer beobachten will, der muss warten, bis sie sich allerdings, nur für ganz kurze Zeit, auf Blüten niederlassen.

Der Bestand der Blauschillernden Sandbiene, auch Senf-Blauschillersandbiene genannt, ist deutschlandweit gefährdet, in Baden-Württemberg sogar stark gefährdet. Ursache sind der Verlust von Lebensräumen durch Zersiedelung, fehlende Weg- und Feldränder sowie die Intensivierung der Landwirtschaft mit Monokulturen und dem Einsatz von giftigen Pestiziden. Deshalb wurde die Blauschillernde Sandbiene zur Wildbiene des Jahres 2019 gewählt.

Wer diese Wildbiene auf der Brettener Feldflur oder in seinem Garten beim Bau ihrer Bodennester entdeckt, wird gebeten, dies dem BUND zu melden.

Wildbienen steigern Erntemenge und Qualität von Heidelbeeren

Blaubeeren
Marek Silarski [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Eine wissenschaftliche Studie der University of Vermont (USA) hat jetzt gezeigt, dass Wildbienen besonders Hummeln die Qualität von Heidelbeeren (Blaubeeren) steigern können. Die Forscher stellten fest, dass die Größe und Erntemenge dieser Beeren um bis zu 12 Prozent zunahm, wenn die Bestäubung durch Wildbienen erfolgte. Dieses Ergebnis unterstreicht erneut die wirtschaftliche Bedeutung von Wildbienen.

Siehe unter : First study to reveal wild bees’ impacts on blueberry size, quality

Kinder helfen Wildbienen

Auch in diesem Jahr fand im Saatschulgebäude wieder der Naturerlebnistag der Stadt Bretten statt. Bei strahlendem Sonnenschein und noch sommerlichen Temperaturen eröffneten die Jagdhornbläser die Veranstaltung. Der BUND Bretten informierte die Besucher über Schutzmaßnahmen für Wildbienen. Dabei kam es mit Besuchern der letzten Jahre zu einem regen Erfahrungsaustausch. Immer mehr Garten- und Streuobstwiesenbesitzer haben inzwischen die vom BUND entwickelten Schutzmaßnahmen erfolgreich umgesetzt.
Besonders groß war das Interesse bei den Kindern. Mit Begeisterung fertigten sie zahlreiche Nisthilfen für Wildbienen an.

Klimawandel im Kraichgau, Teil 3

Ausbreitung der „Gelbbindigen Furchenbiene“
Sie ist etwas größer als die Honigbiene mit auffällig ockergelben, breiten Binden am Hinterleib: Die Gelbbindige Furchenbiene (Halictus scabiosae). Sie besucht bevorzugt große, rotviolette Blüten und ist durch den Farbkontrast leicht zu erkennen. „Im Jahr 2006 konnte ich diese Wildbiene erstmalig auf einer Distelblüte am Stadtrand von Bretten entdecken“ , berichtet Gerhard Dittes vom BUND Bretten.
Bis etwa zu Beginn der neunziger Jahre kam dieses Insekt in Baden-Württemberg nur vereinzelt in wärmeren Gebieten wie im Süden der Oberrheinischen Tiefebene vor. Inzwischen ist sie in den tiefer gelegenen Bereichen unseres Bundeslandes fast überall anzutreffen. Selbst in den nördlich gelegenen Regionen der Bundesrepublik ist sie inzwischen heimisch geworden.
Die Gelbbindige Furchenbiene legt ihre Nester im Boden an. Dazu graben die Weibchen bis zu 30 cm lange Gänge in den Boden, wo sich ihre Nachkommen entwickeln. Von April bis Oktober treten mehrere Generationen auf. Inzwischen besiedelt dieses Insekt auch Gärten im Siedlungsbereich von Bretten.
Durch den Klimawandel beginnt bei uns die Apfelblüte etwa 10 Tage früher und die Jahresmitteltemperatur ist um etwa 1° C gestiegen. Dadurch konnte die Gelbbindige Furchenbiene auch im Kraichgau heimisch werden.

Wer in Bretten und Umgebung diese harmlose Wildbiene beim Blütenbesuch oder beim Bau ihrer Bodennester beobachtet, wird gebeten, dies dem BUND zu melden.

Schutz der Wildbienen:
Paula Breitschwerdt mit Karl-von-Frisch-Preis ausgezeichnet

Prof. Dr. Martin Hasselmann von der Universität Hohenheim überreicht Paula Breitschwerdt Urkunde und Buchpräsent.
Der Landesverband Baden-Württemberg für Biowissenschaften und Biomedizin (VBio) verleiht jährlich den Karl-von-Frisch-Preis an Abiturienten mit sehr guten Noten im Fach Biologie sowie für herausragende selbstständige Schülerleistungen. Beim Landesbiologentag an der Universität in Hohenheim wurde jetzt die Brettener Abiturientin Paula Breitschwerdt mit diesem besonderen Preis ausgezeichnet.

Paulas Interesse für die Biologie zeigte sich schon früh in ihrer Schullaufbahn. So nahm sie regelmäßig und mit viel Freude an der schuleigenen Biologie-AG teil und unterstützte die Fachschaft Biologie des Melanchthon-Gymnasiums bis zuletzt bei der Viertklässler- informationsveranstaltung.

Darüber hinaus unterstützt Paula, dem Namenspatron des Preises folgend, schon seit vielen Jahren die BUND-Ortsgruppe Bretten bei zahlreichen Wildbienenprojekten. Dabei investiert sie viel Zeit in den Bau von Nisthilfen und hilft bei zahlreichen Informationsveranstaltungen, wie z.B. dem Brettener Naturerlebnistag oder dem Gartenmarkt, um auf die große Bedeutung der Wildbienen als unverzichtbare Bestäuber unserer Kulturlandschaft hinzuweisen.

Bei der Preisverleihung überreichte Prof. Dr. Martin Hasselmann der Abiturientin eine Urkunde und ein Buchpräsent.

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