Seltener Stierkäfer entdeckt

Stierkäfer
„Er hat zwei krumm gebogene Hörner, genau so wie ein kleiner Ochse und heißt deshalb der Stierkäfer.“ So wird dieser zu den Mistkäfern zählende Käfer in einem Lehrbuch der Naturgeschichte von 1834 beschrieben. Vor allem die Männchen sind mit ihren Hörnern unverwechselbar. Hans-Georg Leonhardt, Naturfotograf des BUND, entdeckte kürzlich dieses eindrucksvolle Insekt im Brettener Umland. „Diesen Käfer habe ich, trotz seiner Größe von über zwei Zentimetern, bisher noch nie gesehen“, weiß Leonhardt.

Stierkäfer leben in einem selbst gegrabenen, fingerdicken und bis zu anderthalb Meter tiefen, unterirdischen Bau. Der Kot von Kaninchen und Schafen ist ihre bevorzugte Leibspeise, mit der sie auch ihre Brut groß ziehen.
„In Bretten habe ich bisher nur einmal einen Stierkäfer gefunden. Das war vor über 40 Jahren“, berichtet Gerhard Dittes, der Vorsitzende des BUND Bretten. Das verwundert nicht, da dieses seltene Insekt meistens nur nachts seinen Bau verlässt. Der Bestand des Stierkäfers ist inzwischen gefährdet. Deshalb steht er unter Naturschutz.

Link : Stierkäfer in der Heide

eine Antwort zu Seltener Stierkäfer entdeckt

  1. Hallo, vielen Dank für die tolle Information. Auch wir hatten heute das Glück einen Stierkäfer zu begegnen. Dank ihres Beitrages wusste ich was es für ein Käfer war.

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