Kategorie-Archive: Aktuell

Ringelnatter gesucht!

Im Rahmen einer Forschungsarbeit, die genetische Unterschiede bei Ringelnattern in Baden-Württemberg untersucht, bitten wir darum uns Funde von toten Ringelnattern oder abgestreifte Natternhemden unverzüglich über unser Kontaktformular zu melden. Vielen Dank !

Ausverkauf der Natur abgelehnt

infoMehr als eine halbe Million EuropäerInnen haben sich in einer von der EU-Kommission initiierten Befragung gegen die Aufweichung des Naturschutzes in der EU ausgesprochen. Nie zuvor verzeichnete eine EU-Konsultation eine solche Resonanz. Dies ist vor allem auf die Mobilisierungsaktion von 120 Umweltorganisationen in den 28 Mitgliedstaaten zurückzuführen, bei der 520.325 Menschen für eine Beibehaltung der bisherigen Naturschutzrichtlinien stimmten.

Die Proteste aus allen EU-Ländern haben in den vergangenen Wochen eindrucksvoll gezeigt, dass die Menschen von den Politikerinnen und Politikern in Europa aktive Hilfe beim Schutz des gemeinsamen Naturerbes erwarten. Was sie nicht wollen, ist das Herumzerren an Gesetzestexten, um kurzfristige Profitinteressen zu bedienen.
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Pestizide im Grundwasser nachgewiesen

warningDie aktuell vom NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) veröffentlichte Broschüre „Themenbericht Pflanzenschutzmittel“ dokumentiert Nachweise von Belastungen in weiten Teilen des Landes. Umweltminister Stefan Wenzel sieht in diesem Zusammenhang „akuten Handlungsbedarf“und stellt fest: „Pflanzenschutzmittel gehören nicht ins Grundwasser – auch nicht in Spuren“.

Pflanzenschutzmittel im Grundwasser nachgewiesen

Waldbegehung 2015

Zur diesjährigen Waldbegehung hatte die Brettener Forstverwaltung Gemeinderäte und interessierte Bürger in den „Großen Wald“ eingeladen.
Durch Bestandspflege und Neubepflanzung hat der Holzvorrat im Stadtwald zugenommen“, betonte Ewald Kugler, der Leiter der städtischen Forstverwaltung. Hauptholzart ist die Rotbuche, die bei uns im Kraichgau optimale Standortbedingungen vorfindet. Dagegen sind die Wachstumsbedingungen für Mammutbäume nicht so gut, was an der 1963 bepflanzten Versuchsfläche erklärt wurde. Die Niederschläge sind zu gering und der Untergrund aus Muschelkalk lässt das Regenwasser schnell versickern. Trotzdem haben diese Bäume eine stattliche Höhe erreicht.

Wie wichtig der Wald als Brennholzlieferant war und auch heute wieder ist, zeigte sich nach dem Zweiten Weltkrieg. Damals transportierten die „Holzweible“ mit dem Handwägelchen mühsam das aufgelesene Holz nach Hause. Dies hatte die Forstverwaltung mit Hilfe einer Schaufensterpuppe sehr eindrucksvoll dargestellt.
An der nächsten Station der Begehung wurde eine über 40 Meter hohe Douglasie fachgerecht gefällt. Diese Arbeit ist besonders gefährlich, weshalb Schutzkleidung vorgeschrieben ist: Helm mit Gesichts- und Hörschutz, Schnittschutzhose, Sicherheitsjacke und Schutzschuhe.
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NatureAlert: Naturschutz in Gefahr

warningUnter dem Vorwand des Bürokratieabbaus stellt der EU-Kommissionspräsident Jean Claude Juncker die beiden elementaren EU-Naturschutzrichtlinien auf den Prüfstand, die Vogelschutzrichtlinie und die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie. Juncker nutzt die Überprüfung als Deckmantel, um das Herz des europäischen Naturschutzes zu schwächen.
Und das obwohl der Verlust der biologischen Vielfalt noch lange nicht gestoppt und der Schwund der Lebensräume kaum gebremst ist. Würden die EU-Staaten die bestehenden Regelungen für Natura 2000 konsequent umsetzen und die EU Geld in den Naturschutz statt in die Agrarindustrie stecken, können wir die Artenvielfalt erhalten!

EU-Konsultation ist unsere Chance!

Vom 30. April ist bis zum 27. Juli jeder Europäer aufgerufen, der EU-Kommission seine Meinung zum Natur- und Artenschutz in Europa kundzutun. An dieser „Konsultation“ kann sich jeder online beteiligen. Dies ist die einzige Chance sich direkt an die EU-Kommission zu wenden, denn eine weitere Bürgerbeteiligung ist bislang nicht vorgesehen!
Nehmen Sie als BUND-Gruppe an der Expterenbefragung der EU-Kommission teil! Aktive, die keine „Natura2000-Experten“ sind aber Ihre Stimme für den Naturschutz an Herrn Junker richten wollen, rufen wir dazu auf sich am Nature Alert zu beteiligen.

So nicht Herr Juncker – beim Nature Alert unterzeichnen!

Nisthilfen für Brettener Mauerbienen

Über die Bedeutung der nützlichen Wildbienen informierten kürzlich Schüler des MGB und der BUND Bretten. Mit einem Informationsstand auf dem Marktplatz wurden auf großformatigen Fotos einheimische Wildbienen gezeigt sowie über deren Lebensweise und Schutzbedürftigkeit informiert.

Dabei ging es besonders um den Schutz zweier Wildbienenarten: Der Gehörnten und der Roten Mauerbiene. Dazu wurden spezielle, von den Schülern hergestellte Nisthilfen und Traubenhyazinthen als Futterpflanzen angeboten. Unterstützt wurden die Schüler dabei von Gärtnermeister Jenner. Das Interesse der Marktbesucher war groß.
Viele Brettener nahmen die Nisthilfen mit nach Hause, um in ihrem Garten oder auf dem Balkon Wohnung und Nahrung für die Wildbienen anzubieten.

EDEKA Markt Schröter unterstützt Wildbienenprojekt

Auch wer keinen Garten hat, kann einen Beitrag zum Schutz der Wildbienen leisten. Ein sonniges Plätzchen auf dem Balkon genügt. Ein Nistklotz und ein Blumentopf mit blühenden Traubenhyazinthen reichen aus, um Wildbienen anzulocken. Wildbienen sind unverzichtbare Blütenbestäuber und damit der Garant für reiche Obst- und Gemüseernten. Ohne diese nützlichen Insekten wäre das Angebot in den Supermärkten nicht so üppig. Deshalb unterstützt der EDEKA Markt Schröter in Königsbach das Projekt Wildbienenschutz, ein Gemeinschaftsprojekt des Melanchthon-Gymnasiums und der BUND Ortsgruppe Bretten.
So konnten die Schüler zahlreiche Kunden von der Notwendigkeit des Wildbienenschutzes überzeugen. Viele Marktbesucher nahmen die selbstgebastelten Nisthilfen und die Futterpflanzen mit nach Hause.

Monsanto gegen unsere Gesundheit

https://secure.avaaz.org/de/index.phpdas weltweit am meisten genutzte Pflanzenschutzmittel ist wahrscheinlich krebserregend ― davor warnen führende Wissenschaftler gerade! Monsanto fordert nun, dass die Weltgesundheitsorganisation ihren bahnbrechenden Bericht widerruft, und könnte die Wissenschaft so zum Schweigen bringen. Doch Experten sagen, dass ein dringender Aufruf der Öffentlichkeit das verhindern kann.

Dass die agrochemische Industrie unser undurchschaubares Zulassungssystem fest im Griff hat, ist allgemein bekannt. Doch jetzt haben wir eine einmalige Chance: In der EU wird Glyphosat offiziell überprüft und auch in Kanada, Brasilien und den USA finden ähnliche Prozesse statt. Die Niederlande, Sri Lanka und El Salvador ziehen sogar ein Verbot in Erwägung.

Die Gefahr ist eindeutig — dieses Gift wird in unseren Lebensmitteln, auf unseren Feldern, Spielplätzen und Straßen eingesetzt. Sorgen wir dafür, dass es vom Markt genommen wird. Unterzeichnen Sie den dringenden Aufruf und berichten Sie allen davon:

https://secure.avaaz.org/de/monsanto_dont_silence_science_loc_eu/?btiSOab&v=57284
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Ein Paradies für Insekten

ist dieser mustergültige Vorgarten am Brettener Promenadenweg. Dieses Blütenmeer ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch eine wichtige Futterquelle für Wildbienen.

Landesweiter Naturerlebnis-Tag am 3.Mai

blühende Wiese auf dem RechbergStreuobstwiese auf dem RechbergDie BUND-Ortsgruppe Bretten lädt zu einer Frühlingswanderung ein. Diese etwa zweistündige Exkursion führt entlang von Streuobstwiesen und Feldhecken. Die Teilnehmer erfahren Wissenswertes über die ökologische Bedeutung und Schutzwürdigkeit dieser Lebensräume.
Die Veranstaltung findet bei gutem Wetter am Sonntag, den 3. Mai von 10 Uhr bis etwa 12 Uhr statt. Treffpunkt ist der eingeschotterte Parkplatz bei der Brettener Rechbergklinik.

Arbeits- und erfolgreiches Jahr 2014

BUND EMBLEM-kleinBei der Mitgliederversammlung des BUND Bretten konnte die Ortsgruppe nach den obligatorischen Vereinsregularien auf das vergangene Jahr zurückblicken.

So war für die Teilnahme an der landesweiten Amphibien- und Reptilienkartierung neben Fachwissen ein großer Zeitaufwand erforderlich. Auf einer Fläche von hundert Quadratkilometern wurden alle Laichgewässer von Mitte Februar bis zum Schlüpfen der kleinen Lurche im Sommer mehrfach kontrolliert und fotografisch dokumentiert. Die vorkommenden Arten sowie ihre Populationsgrößen wurden an die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) weitergeleitet. Diese Aktion wird auch in 2015 weitergeführt.

Zum Schutz der wandernden Amphibien betreuten Mitglieder den Krötenzaun zwischen Bauerbach und Büchig. In vielen nächtlichen Einsätzen wurden die Lurche abgefangen und sicher über die Straße zum Laichgewässer gebracht. Das extrem regenarme Frühjahr führte zum raschen Austrocknen einiger Tümpel. Doch durch die unbürokratische Hilfe der Freiwilligen Feuerwehren Bretten und Bauerbach, die mit Tanklöschfahrzeugen Wasser herbeischafften, konnte Schlimmeres verhindert werden. Nochmals herzlichen Dank an die Floriansjünger!
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