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Wildbienenschützer ausgezeichnet


Sie waren immer interessiert, fleißig und sehr zuverlässig: Lotta, Daniel, Paula und Fabienne, Schüler des Brettener Melanchthon-Gymnasiums. (von links nach rechts)

„Seit der sechsten Klasse bis zum Abitur habt ihr euch in der Biologie-AG engagiert und für den Schutz der Wildbienen eingesetzt“ , lobt die Biologielehrerin Annika Hoffmann ihre Schüler. Sie hatten nicht nur während der Schulzeit, sondern auch in den Ferien zuverlässig die Tiere im „Zoo“ des MGB versorgt. Mit großer Begeisterung hatten sie in den vergangenen Jahren, gemeinsam mit dem BUND Bretten, das Projekt zum Schutz der Wildbienen tatkräftig und in vielfältiger Weise unterstützt: Bei Infoständen auf dem Marktplatz, im Supermarkt oder beim Naturerlebnistag im Brettener Saatschulgebäude. „Ihr habt dazu beigetragen, dass unsere Bemühungen zum Schutz der Wildbienen von NatureLife International ausgezeichnet wurde“, betonte Gerhard Dittes, der Vorsitzende des BUND Bretten.

Zum Dank überreichte Annika Hoffmann den Schülern Buchpräsente.

Ein Quadratmeter für Wildbienen

Ein Quadratmeter für Wildbienen, ein Projekt des MBG und der Bund-Ortsgruppe Bretten
„Ein Quadratmeter für Wildbienen“, ein Projekt des MBG und der Bund-Ortsgruppe Bretten

Wildbienen sind wichtige und unersetzliche Bestäuber unserer Kulturpflanzen. Leider ist ihr Bestand durch vielfältige Ursachen wie Lebensraumvernichtung, Monokulturen und Pestizide gefährdet. Zusammen mit der BUND Ortsgruppe Bretten haben Schüler des Melanchthon-Gymnasiums in den letzten Jahren Hunderte von Nisthilfen für diese bedrohten Insekten angefertigt. Diese werden inzwischen von unzähligen Wildbienen zur Aufzucht ihrer Nachkommen genutzt.
„Aber nur für die rund hundert Hohlräume bewohnenden heimischen Wildbienenarten kann man Nisthilfen aus Holz oder Schilfhalmen anbieten, der Großteil, etwa 300 Arten, nistet im Erdboden“, weiß Annika Hoffmann vom Brettener Melanchthon-Gymnasium.
Deshalb wurde jetzt das Projekt „Ein Quadratmeter für bodenbrütende Wildbienen“ gestartet.
Besitzer von Gärten oder Wiesen werden gebeten einen Quadratmeter möglichst frei von jeglichem Bewuchs zu halten, um den „Erdbienen“ das Nisten im Boden zu erleichtern.
Die Schüler sind schon mit gutem Beispiel vorangegangen. An geeigneten, sonnen-exponierten Böschungen wurde jeweils ein ein Quadratmeter großer Holzrahmen auf dem Erdboden befestigt, die Vegetation entfernt und der Untergrund festgestampft. Mit dieser Fläche sollen die Bienen angelockt werden. „Gartenbesitzer werden gebeten, Nistplätze im Boden, kleine Löcher, in die Bienen ein- und ausfliegen, nicht zu zerstören“, appelliert Gerhard Dittes vom BUND Bretten.

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