Steckbrief: Der Mauersegler (Apus apus)
Jetzt sind sie wieder aus ihrem Winterquartier südlich des Äquators zurück. Über den Dächern von Bretten hört man jetzt bis Mitte August das laute „Srii , Srii “ dieser schwalbenähnlichen Zugvögel.
Mit langen, sichelförmig gebogenen Flügeln und kurzem, gegabeltem Schwanz, sausen diese Vögel laut kreischend mit bis zu 200 km/h durch die Luft. Mit Ausnahme der Brutzeit verbringen sie ihr Leben in der Luft. Sie schlafen sogar während des Fluges. Mauersegler brüten bevorzugt in hohen Gebäuden. Dort nützen sie Hohlräume unter Dächern oder Rolladenkästen. Die Nahrung, die sie im Flug erbeuten, besteht aus in der Luft schwebenden und fliegenden Spinnen und Insekten (Luftplankton).
Bei kaltem und regnerischem Wetter herrscht Nahrungsmangel. Damit die Nestlinge nicht verhungern, senken diese ihre Körpertemperatur, Herzschlag und Atmung werden langsamer. So können sie bis zu zwei Wochen ohne Nahrung auskommen. Schon Mitte August ziehen die Jungvögel mit Ihren Eltern ins ferne Afrika.
Weitere Informationen bei der Deutschen Gesellschaft für Mauersegler e.V.
- Mauersegler
- Mauersegler















Die Mitglieder des BUND Bretten treffen sich am Dienstag 29.4.14 um 19:30 Uhr im „La Piazetta“ (Nebenzimmer) am Marktplatz in Bretten. Neben Tätigkeitsberichten und Wahlen stehen Schutzmaßnahmen für Amphibien und Insekten auf der Tagesordnung. Anschließend wird die landesweite Reptilien- und Amphibienkartierung vorgestellt, an der sich der BUND beteiligt.




