Willkommen bei der BUND-Ortsgruppe Bretten!

  

Migrantin aus dem Süden : Die Kräuseljagdspinne

Sie hat sich in den letzten drei Jahrzehnten von den Mittelmeerländern über die Alpen bis zu uns in den Kraichgau ausgebreitet: Die Kräuseljagdspinne Zoropsis spinimana.
Jetzt wurde ein Exemplar in einem Garten der Brettener Innenstadt entdeckt. Diese Spinne kann eine Körperlänge von fast zwei Zentimetern erreichen. Ihre ausgestreckten Beine haben eine Spannweite von bis zu fünf Zentimetern. Die Grundfärbung ist sehr variabel, von gelblich über grau bis zu dunkelbraun mit einer dunklen Zeichnung auf der Oberseite.
An ihren Beinspitzen besitzt sie feine Haarbüschel mit mikroskopisch kleinen Hafthaaren mit bürstenartigen Enden. Damit kann sie mühelos an senkrechten Glaswänden hochklettern.

Diese Spinne baut kein Fangnetz, obwohl sie Fäden produzieren kann. Diese Kräuselfäden werden zu einer Schutzhülle des Eigeleges, das bis zu hundert Eier enthalten kann, verwoben. Die Weibchen kümmern sich um ihren Nachwuchs. Sie bewachen den Eikokon mit den geschlüpften Jungspinnen.
Ihre Beute, meistens Insekten, aber auch andere Spinnen, wird im Sprung blitzschnell überwältigt und durch einen Giftbiss getötet. Bei Berührung fühlt sich die Spinne bedroht und kann beißen.
Ihr Biss ist zwar für Menschen ungefährlich, aber doch schmerzhaft. „Man lässt sie also besser in Ruhe“, empfiehlt Matthias Menzel vom BUND Bretten.

Link : Naturkundemuseum Karlsruhe: Kräuseljagdspinnen – Neuankömmlinge bei uns

Steckbrief: Schmetterlingsmücke

In Bädern und Toiletten zu Hause
Dieser Beitrag ist ein Update zu unserem Steckbrief von 2014

Mit ihren dachförmig auf dem Rücken liegenden Flügeln erinnern die Schmetterlingsmücken
an kleine Nachtfalter. In Brettener Wohnungen tauchen sie immer wieder auf. Meist sitzen sie im Bad auf den Kacheln Wänden, Tapeten oder Gardinen. Doch wo kommen sie her? Von den Bewohnern unbemerkt legen sie ihre Eier in die Abläufe von Waschbecken oder Abwasserrohren.
Ihre schlanken Larven ernähren sich dort etwa zwei Wochen lang vom schleimigen Bakterienbelag. Nach der Verpuppung schlüpfen dann die Fliegen. Im vergangenen Sommer hat die Hitze die Entwicklung beschleunigt und zum vermehrten Auftreten der Schmetterlingsmücken geführt.
In beheizten Gebäuden können sich diese Insekten das ganze Jahr über fortpflanzen. Bei Massenauftreten werden sie lästig, stechen können sie nicht. Da sie auch Krankheitserreger übertragen, müssen sie vor allem in Lebensmittel verarbeitenden Betrieben bekämpft werden. Um diese Lästlinge los zu werden, genügt es , Abläufe von Waschbecken, Badewannen, Duschen und Toiletten regelmässig gründlich zu reinigen.
Die Mückenart Clogmia albipunctata, die auch als Gully- oder Abortfliege bezeichnet wird, stammt aus Südeuropa und hat sich offensichtlich, bedingt durch den Klimawandel, seit über einem Jahr-zehnt über ganz Europa verbreitet. In Deutschland gibt es etwa hundert verschiedene Arten. (gd)

LINKS:
Alternative Bekämpfungsmaßnahmen

BUND Insektenatlas PDF-Datei

Buchtipp : 102 Grüne Karten zur Rettung der Welt

Mit 102 Karten werden globale Umweltprobleme anschaulich dargestellt.

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Pestizidrebellen vor Gericht

Die Millionenklage

Aktualisierung: Anzeigen gegen Pestizid-Kritiker zurückgezogen
Nachdem sich über 221.000 Menschen mit den Umweltschützern solidarisiert hatten hat der Südtiroler Landesrat Schuler die Anzeige gegen Karl Bär vom Umweltinstitut München und weitere Pestizid-Kritiker zurückgezogen!

Umweltschützer*innen mit horrenden Klagen mundtot machen – das geschieht europaweit immer häufiger. Ein besonders drastischer Fall wird jetzt in Südtirol entschieden. Weil sie den massiven Pestizideinsatz im Obstanbau kritisierten, droht Aktivist*innen eine Strafe in Millionenhöhe.
Mit der Kampagne „Pestizidtriol“ machte das Umweltinstitut 2017 auf den hohen Einsatz von Spritzmitteln im Südtiroler Obstbau aufmerksam. Im selben Jahr erschien das Buch „Das Wunder von Mals“ des Filmemachers Alexander Schiebel. Darin erzählt er die Geschichte des Dorfes Mals im Vinschgau, dessen BewohnerInnen sich per Bürgerentscheid zur ersten pestizidfreien Gemeinde Europas erklärt haben.

Der Südtiroler Landesrat für Landwirtschaft und damalige stellvertretende Landeshauptmann Arnold Schuler begegnete der Kritik am Pestizideinsatz mit Strafanzeigen wegen übler Nachrede gegen unseren Agrarexperten Karl Bär und gegen Alexander Schiebel. Über tausend Südtiroler LandwirtInnen schlossen sich den Anzeigen jeweils an. Nun hat die Staatsanwaltschaft beim Landesgericht Bozen Anklage erhoben.
Zur Seite Pestizidtriol des Umweltinstitut München e.V.
Zur Campact Unterschriften-Aktion Redefreiheit für Pestizid-Kritiker*innen
Film auf Youtube zum Thema

Flucht vor Hitze und Trockenheit

In Trockenstarre durch den Sommer

Spaziergänger entdecken sie nur selten, obwohl sie in Bretten und Umgebung gerne sonnige Böschungen und Straßenränder besiedelt: Die Gemeine Heideschnecke (Helicella itala).
Ihr Gehäuse mit einem Durchmesser bis zu zweieinhalb Zentimeter ist scheibenförmig flach, hell, mit braunen, variablen Bändern. Dort, wo sie optimale Lebensbedingungen vorfindet, kann diese Schnecke auch in zahlreichen Exemplaren vorkommen.

Bevor es sommerlich heiß und trocken wird, klettern die Heideschnecken an Pflanzenstängeln hoch
und verschließen die Mündung ihres Gehäuses zum Schutz vor Austrocknung mit einem Häutchen aus erhärtetem Schleim. So überstehen sie oft dicht gedrängt und ohne Nahrungsaufnahme die heißen Sommerwochen und warten auf den nächsten Regen.

Auf diese Weise können sie auch längere Trockenperioden überdauern, weil schon wenige Zentimeter über dem Boden die Temperaturen niedriger sind. In der Bundesrepublik Deutschland ist diese Schneckenart als gefährdet eingestuft. Sie wurde von der Deutschen Malakozoologischen Gesellschaft (DMG) zum Weichtier des Jahres 2019 gewählt.

Massiver Eingriff in Streuobstwiesen geplant – BUND nimmt Stellung

Gegenstand der Stellungnahme: Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) 2005 der Verwaltungsgemeinschaft Bretten-Gondelsheim für die Darstellung einer gewerblichen Baufläche (Industriegebiet Gölshausen VII, Abschnitt im Bereich „Herrgottsäcker“), Gemarkung Bretten-Gölshausen.
Die vorgesehene FNP-Änderung würde ein Streuobstwiesenbestand von insgesamt 2,8 ha mit einem Flächenverlust von 2,4 ha maßgeblich zerstören. Nach dem am 22. Juli 2020 vom Landtag BW beschlossene „Gesetz zur Änderung des Naturschutzgesetzes und des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes“ sind Streuobstbestände ab einer Mindestfläche von 1.500 m² zu erhalten.

Anbei unsere Stellungnahme:
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Seltener Fund in Bretten

Vom Aussterben bedrohte Käferart

Der bis zu fünf Zentimeter große Käfer zählt zu den größten Käfern Mitteleuropas und ist leicht zu erkennen. „Die ersten Glieder seiner körperlangen Fühler weisen eine körnige Struktur auf. Daher der Name Körnerbock (Aegosoma scabricorne)“, erklärt Hans-Georg Leonhardt vom BUND Bretten.
Dieser Bockkäfer ist in Mittel- und Südeuropa weit verbreitet, aber sehr selten. In Deutschland ist er vom Aussterben bedroht. Deshalb steht er auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. In Baden-Württemberg kommt er nur noch an wenigen Standorten in der Oberrheinischen Tiefebene vor.
Die nachtaktiven Käfer fliegen in der heißesten Zeit des Jahren. Tagsüber verstecken sie sich bevorzugt auf ihren Brutbäumen. Als Lebensraum benötigen sie Buchenwälder und Streuobst-wiesen mit Apfelbäumen und anderen Baumarten wie Kastanien, Weiden oder Pappeln. Dabei sind sie auf das Totholz besonders frisch abgestorbener Bäume angewiesen, in denen sich ihre Larven entwickeln. Der 2000 Hektar große Brettener Stadtwald mit seinem hohen Anteil von Totholz kommt den hohen Ansprüchen dieses Käfers – ein Urwaldrelikt – entgegen.

„Unser Gemeindewald hat einen Totholzanteil von mehreren Tausend Festmetern mit vielen Biotop- und Altbäumen. Damit sichern wir den Bestand vieler gefährdeter Käferarten“, betont Ewald Kugler von der Forstverwaltung. „Wer einzelne abgestorbene Obstbäume stehen lässt, kann so ebenfalls einen Beitrag zum Schutz von Totholzkäfern leisten“, appelliert Gerhard Dittes, der BUND-Vorsitzende, an die Besitzer von Streuobstwiesen. Der Fund dieses seltenen Käfers wurde der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) gemeldet.

Verbreitungskarte und Informationen der FVA

Waldbrände vermeiden – Trockenheit erhöht Brandgefahr

Die seit Wochen anhaltende Trockenheit und tropische Temperaturen haben auch in den Wäldern von Bretten und Umgebung zu erhöhter Waldbrandgefahr geführt. In dieser Situation reicht ein kleiner Funke, um einen Brand zu entfachen. Alarmierend ist, dass nahezu alle Waldbrände durch menschliche Unachtsamkeit verursacht werden.
Deshalb hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) landesweit zur Achtsamkeit im Wald aufgerufen:

Parken Sie in Waldnähe nur auf ausgewiesenen Parkplätzen!
Heiße Katalysatoren können leicht trockene Gräser und Gestrüpp auf dem Boden entzünden.

Rauchen Sie nicht im Wald oder in Waldnähe!
Schon winzige, glühende Ascheteilchen einer Zigarette können einen verheerenden Waldbrand auslösen. Deshalb ist jetzt das Rauchen und offenes Feuer in allen Wäldern verboten.

Keinen Müll in den Wald werfen!
Glasscherben können wie ein Brennglas wirken, die Sonnenstrahlen bündeln und so ein Feuer entfachen.

Grillverbote beachten
Nur ausgewiesene Grillplätze, auf denen das Grillen ausdrücklich erlaubt ist, benutzen.

Weitere Informationen:

Deutscher Wetterdienst: Waldbrand-Gefahrenindex

Landratsamt Karlsruhe: Hohes Waldbrandrisiko im gesamten Kreisgebiet

BUND:Waldsterben durch die Klimakrise

Schutz einheimischer Bestäuber:

Kurze Wege retten Wildbienen

Weltweit sind neben den Honigbienen die vielen Arten von Wildbienen unverzichtbare Bestäuber, die uns reiche Obst- und Gemüseernten garantieren. Um den Bestand dieser nützlichen Insekten zu sichern, genügt es nicht, deren Brutplätze und Futterpflanzen zu erhalten. Ganz entscheidend ist die Entfernung, die sie zwischen ihrem Nest und den Blüten zurücklegen müssen, die ihnen Nektar und Pollen liefern. Je kürzer die Entfernung, desto höher die Zahl der Nachkommen. Bei großer Entfernung nimmt die Zahl der angelegten Brutzellen ab, und zusätzlich fallen mehr Bienen Brutparasiten und Nesträubern zum Opfer.
Doch wie weit fliegen Wildbienen bei der Suche nach Nektar und Pollen? Bei Markierungs-experimenten im Botanischen Garten München hat man das jetzt herausgefunden.

„Die Sammelflugdistanzen der untersuchten Bienenarten lagen zwischen 73 und 121 Meter – die kleineren Bienenarten flogen dabei wie erwartet weniger weit, als die größeren“, so Prof. Susanne Renner von der Ludwig-Maximilian-Universität München. Die Nistplätze der Wildbienen liegen oft nicht in direkter Nachbarschaft zu ihren Futterpflanzen, die am besten auf artenreichen Blumenwiesen wachsen.
„Im Gegensatz zu neu angelegten Blühstreifen weisen die seit Generationen bestehenden Lebensräume wie Streuobstwiesen, Hecken und sonnenexponierte Südhänge eine höhere Artenvielfalt auf. Diese bieten dauerhaft Nahrung und Brutplätze, während Blühstreifen nach wenigen Jahren umgepflügt und wieder intensiv genutzt werden,“ stellt Gerhard Dittes, der Vorsitzende des BUND Bretten, fest. „Unsere heimischen Wildbienenarten können nur erhalten werden, wenn ihre Neststandorte nicht zerstört werden und sich genügend große, geeignete Futterflächen in idealerweise nicht mehr als ca. 150 m Entfernung vom Brutplatz befinden,“ ergänzt Matthias Menzel von der Ortsgruppe.

Artikel auf Bienennachrichten: Flugdistanzen von Wildbienen auf Nahrungssuche
Link zur Originalpublikation

Der Lavendel – Arzneipflanze 2020

In immer mehr Brettener Gärten und öffentlichen Grünanlagen wird er angepflanzt: Der Lavendel.
Er liebt die heißen und trockenen Sommer der Mittelmeerländer. Doch der Klimawandel hat es ihm ermöglicht, sich nördlich der Alpen auszubreiten. Seine meist blauen oder lila Blüten sind Futterquelle für zahlreiche Insektenarten wie Honigbienen, Hummeln und andere Wildbienen, z.B. die Gartenwollbiene und Furchenbienen. Auch Schmetterlinge wie Weißlinge oder gar das Taubenschwänzchen, das mit raschen Flügelschlägen wie ein Kolibri im Rüttelflug vor den Blüten schwebt, naschen an den Blüten des Lavendels. Kein Wunder, hat doch sein Nektar einen außergewöhnlich hohen Zuckergehalt. Deshalb ist er auch bei den Imkern als Bienenweide sehr geschätzt. Inzwischen haben immer mehr Brettener Gartenbesitzer seinen Nutzen für unsere heimischen Insekten erkannt und machen aus trostlosen, steinigen Schottergärten blau leuchtende Bienenweiden.

Im Süden Frankreichs, in der Provence hat Lavendel eine wirtschaftliche Bedeutung. Blau blühende Felder locken Touristen an, und aus der Pflanze wird ein Öl gewonnen, das für Seifen und Parfüms verwendet wird. Leider ist die Anbaufläche stark zurückgegangen. Ursache ist ein schwer zu bekämpfender Krankheitserreger, der von einer Zikade übertragen wird und den Lavendel vertrocknen lässt.

Nicht nur in der Küche als „Herbes de Provence“ wird das Kraut verwendet, ebenso wie in der Medizin. Deshalb wählte ihn der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde, dem neben verschiedenen Universitäten auch das Deutsche Apothekenmuseum in Heidelberg angehören, zur Arzneipflanze des Jahres 2020

BUND entdeckt Hirschzungenfarn

Die länglich zungenförmigen Blätter haben zu seinem Namen geführt. Der Hirschzungenfarn,
wissenschaftlich Asplenium scolopendrium bezeichnet, ist durch seine Blattform leicht von anderen einheimischen Farngewächsen zu unterscheiden. Seine ledrigen Blätter können eine Länge von einem halben Meter erreichen und wachsen in Büscheln trichterförmig aus einem Wurzelstock.
Diese Pflanze, die Schatten und Feuchtigkeit bevorzugt, wurde kürzlich von aufmerksamen Mitarbeitern des BUND in Bretten entdeckt.
„Aus einer Ritze einer Stützmauer an einem Bachlauf wuchsen gleich mehrere Exemplare“, weiß Matthias Menzel vom BUND Bretten.

Bisher sind im Raum Bretten wildwachsende Hirschzungen nicht bekannt. Allerdings gibt es zahlreiche Zierformen, die in Gärten wegen der immergrünen Blätter kultiviert werden. Sporen des HirschzungenfarnsLetztere bilden auf ihrer Unterseite längliche, rostbraune Streifen, die Sporen enthalten, mit denen sich dieser Farn fortpflanzt und ausbreitet. Der Hirschzungenfarn kommt Deutschland nicht flächendeckend vor. Er steht auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten und ist nach dem Naturschutzgesetz besonders geschützt.
Dieser Erstfund für die Region Bretten wurde an die zuständigen Behörden gemeldet und wird vom Bundesamt für Naturschutz in die Verbreitungskarte dieser Farnpflanze aufgenommen.

Hirschkäfer in Büchig entdeckt

Ein stattliches Exemplar eines Hirschkäfers wurde dieser Tage im Brettener Ortsteil Büchig entdeckt. In einem Hausgarten krabbelte diese größte einheimische Käferart über den Gartenweg. Bei den männlichen Hirschkäfern, die eine Länge von bis zu neun Zentimetern erreichen können, sind die Oberkiefer geweihartig vergrößert. Die Weibchen sind deutlich kleiner und tragen kein Geweih.

Der Bestand dieser Käferart hat durch die Beeinträchtigung seiner Lebensräume in Mitteleuropa stark abgenommen.Er steht deshalb unter Naturschutz und gilt nach der Roten Liste der gefährdeten Tierarten als stark gefährdet. Auf der Brettener Gemarkung ist er allerdings immer wieder anzutreffen, weil es in den Brettener Wäldern die für ihn überlebenswichtigen alten Eichenbestände und Totholz gibt.

Link: Artensteckbrief Hirschkäfer – Lucanus cervus

Unser Rüdtwald-Video

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