Willkommen bei der BUND-Ortsgruppe Bretten!

  

Vortrag BUND : Nützlinge in Haus und Garten

Mehlmotten in der Speisekammer, Blattläuse an den geliebten Rosen?
Wer kennt sie nicht, die „Schädlinge“, die für Ärger und Verdruss sorgen?
Doch zum Glück gibt es auch Nützlinge, die den Plagegeistern das Leben schwer machen.
Wer sind diese nützlichen Helfer, woran erkennt man sie und wie kann man sie fördern?
Der Brettener Naturfotograf und BUND-Vorsitzende Gerhard Dittes wird in seinem Vortrag diese Fragen beantworten und mit faszinierenden Fotos eine Auswahl der oft unscheinbaren Nützlinge zeigen. Denn wer diese Tiere kennen gelernt hat, weiß ihren Wert zu schätzen. Man wird sie nicht mehr töten, sondern ihren Bestand fördern. Dem Gartenbesitzer ersparen sie giftige Pestizide und teuren Dünger, und Wildbienen sorgen durch die Bestäubung von Blüten für reiche Obst- und Gemüseernten.

Referent: Gerhard Dittes
Mittwoch, 6.11.19 19:30 – 21Uhr
VHS Geschäftstelle Melanchthonstraße 3 Vortragssaal

Die Teilnahme ist kostenlos
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Für die Schaffung und Pflege von Trockenbiotopen ausgezeichnet

von links: Christa Franck (BUND), Gerhard Dittes (BUND),
OB Martin Wolff, Michaela Meyer (EDEKA),
Annika Hoffmann (MGB), Axel Kleinschumacher (NatureLife-International),
Frau und Herr Schröter (EDEKA Königsbach)
Königsbach-Stein, 14.10.2019. Die BUND-Ortsgruppe Bretten setzt sich gemeinsam mit Schülern des Melanchthon-Gymnasiums für ein Refugium für Insekten und deren Futterpflanzen ein. Ihr Engagement wird nun von Edeka Südwest in Zusammenarbeit mit der Stiftung NatureLife-International mit 2.000 Euro unterstützt.

Auf einem Grundstück der Stadt Bretten überwuchert eine Brombeerhecke sämtliche Futterpflanzen für Insekten und bedroht so den Lebensraum der kleinen Tiere. Gemeinsam mit Schülern des Melanchthon-Gymnasiums kümmern sich die Mitglieder der BUND-Ortsgruppe Bretten um die Neuschaffung, Pflege und Sicherung von mehreren Trockenbiotopen als neuen Lebensraum für bodenlebende Wildbienen.

Scheckübergabe im Edeka Schröter in Königsbach-Stein

Der symbolische Scheck in Höhe von 2.000 Euro wurde nun im Edeka Schröter in Königsbach-Stein, der die Patenschaft für das Projekt übernommen hat, an Gerhard Dittes, den Vorsitzenden der BUND-Ortsgruppe Bretten, überreicht. Er bedankte sich bei Axel Kleinschumacher als Vertreter der Stiftung NatureLife-International und Michaela Meyer, Geschäftsbereichsleiterin Nachhaltigkeit bei Edeka Südwest, für die Auszeichnung und die Förderung. „Nur in einer ökologisch intakten Kulturlandschaft können qualitativ hochwertige Lebensmittel produziert werden. Ihr Erhalt ist uns deshalb ein besonderes Anliegen“, erläutert Michaela Meyer das Engagement des Lebensmittelhändlers.

Mehr als 300.000 Euro an über 100 Projekte

Unter dem Motto „Unsere Heimat und Natur“ hat Edeka Südwest im Jahr 2014 gemeinsam mit der Stiftung NatureLife-International einen jährlichen Wettbewerb für herausragende Naturschutzprojekte im Südwesten ins Leben gerufen. Prämiert und mit jeweils bis zu 5.000 Euro finanziell gefördert, werden Projekte, die sich für die Schaffung und den Erhalt von Biotopen, die Renaturierung sowie den Schutz von Lebensräumen für Wildtiere und -pflanzen einsetzen. Unterstützt wird die Aktion durch einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf von Kräutertöpfen der Edeka Südwest-Regionalmarke „Unsere Heimat – echt & gut“.

Biotopverbund im Südwesten als Ziel

Mehr als 100 Gruppen und Vereine in der Region wurden bereits ausgezeichnet und mit insgesamt über 300.000 Euro gefördert, dieses Jahr kommen 22 weitere dazu. „Damit kommen wir unserem langfristigen Ziel, einen Biotopverbund im Südwesten Deutschlands zu schaffen, auch in diesem Jahr ein ganzes Stück näher“, erklärte Michaela Meyer stolz im Rahmen des Wettbewerbs. „In Zeiten des Insektensterbens ist dies ein wichtiger Beitrag zur Schaffung von Überlebensinseln“, betonte Hartmut Reichl von der Stiftung NatureLife-International bei der Preisverleihung.

Text und Bild: EDEKA Südwest

Alpengletscher auf dem Rückzug

Totenmessen für einstige Eisriesen

Anlässlich der Klimaschutzaktionen von Fridays for Future haben mehrere Naturschutz-Organisationen darunter auch „Der Malser Weg“ für Gletscher Totenmessen abgehalten. Auslöser ist das dramatische und immer schneller werdende Abschmelzen der Gletscher in den Alpen. An den stark geschrumpften Gletschern wie am Monte Rosa, Monviso, Marmolada und dem Stilfser Joch fanden Ende September Kundgebungen statt. Durch die Klimaerwärmung fallen in den Gletscherregionen inzwischen selbst im Sommer die Temperaturen nicht einmal in der Nacht unter dem Gefrierpunkt.
In den letzten Jahrzehnten sind in den Alpen etwa 200 Gletscher bereits verschwunden. Die geringer werdenden Schmelzwassermengen im Sommer werden sich negativ auf die Wasserkraft-nutzung, die Trinkwasserversorgung und die Bewässerung von landwirtschaftlichen Nutzflächen auswirken.

Umfangreiche Bilddokumentation
Weitere Artikel zum Thema:
Die Frage ist nicht ob, sondern wann: Ein Gletscherabbruch bedroht ein Seitental am Montblanc-Massiv
Gletscher am Mont Blanc droht einzustürzen
Link: Der Malser Weg

Klimastreik in Berlin

„We are unstoppable — another World is possible!“ — die Stimmung beim Klimastreik in Berlin am 20. September, an dem sich mehr als 250.000 Menschen beteiligten, war friedlich, aber gespannt, warteten doch alle auf die Ergebnisse des Klimakabinetts, das schon die Nacht davor tagte. So ernüchternd, wie das Ergebnis dieser Beratungen ist, das den Willen so Vieler einfach ignoriert, steht aber fest: Damit werden sich die AktivistInnen von „Fridays for Future“ und die unzähligen Menschen, die ihrem Aufruf zum Klimastreik folgten, nicht zufriedengeben, schließlich geht es um den Fortbestand von unser aller Lebensraum, und immer mehr Menschen sind bereit, dafür nicht nur auf die Straße zu gehen, sondern auch ihr Verhalten zu ändern. Die Regierung, aber auch jede und jeder Einzelne muss jetzt handeln, um die globale Erwärmung zu begrenzen. Nach dem Streik ist vor dem Streik — „Power to the People!“ (kd)

BUND und MGB beim Naturerlebnistag

Schutz der Wildbienen als Gemeinschaftsprojekt
Mit dem Brettener Naturerlebnistag hatte es der Wettergott wieder gut gemeint. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen strömten mehrere hundert Besucher zum Saatschulgebäude im Großen Wald, um die Veranstaltungen verschiedener Gruppen rund um das Thema Natur zu besuchen. Wie in den vergangenen Jahren hatten sich der BUND und das Melanchthon-Gymnasium mit ihrem Projekt zum Schutz der einheimischen Wildbienen beteiligt.
Die Besucher drängten sich am Infostand des BUND, um Näheres über Wildbienen zu erfahren. Sie wollten wissen, woran man Wildbienen erkennt, wodurch sie gefährdet sind und wie man diesen unersetzlichen Bestäuber unserer Kulturpflanzen helfen kann.
Dabei zeigte sich, dass fachgerechte Nisthilfen für hohlraumbewohnende Wildbienen wie die Gehörnte Mauerbiene, bei den Besuchern immer mehr gefragt sind. So konnten Kinder unter der Anleitung von Lehrerinnen und Lehrern der Fachschaft Biologie des Melanchthon-Gymnasiums zusammen mit Schülern der Arbeitsgemeinschaft Umwelt selbst Nisthilfen für Wildbienen basteln und mit nach Hause nehmen. Dabei wurden sie von ehemaligen Schülern, die auch nach dem Abitur der Schule und dem Schutz der Wildbienen verbunden sind, unterstützt.

Überschwemmungen als Folgen des Klimawandels

Innerhalb von nur 15 Stunden fielen in Spanien mehr als 600 Liter Regen pro Quadratmeter. Die Mittelmeerküste ist von den schwersten Unwettern der letzten Jahrzehnte getroffen worden, sechs Personen verloren dabei ihr Leben.
Aber auch hier vor Ort hatten wir in den letzten Jahren mehrere Überschwemmungen: in der Kernstadt (Juni 2013, Juni 2015), im Ortsteil Ruit (2016).
Reagiert wird von Seiten der Stadtverwaltung mit Hochwasserschutzmaßnahmen, die wirklichen Ursachen, wie zum Beispiel der Flächenverbrauch, die Bodenversiegelung, werden nicht entscheidend reduziert.
Wohin dies führen kann zeigt ein Film aus dem Jahr 1994 über die „angebliche“ Bedrohung durch den Klimawandel: Crash 2030

Harmlos : Die Hornissenschwebfliege

Wegen ihrer Färbung wird sie oft für eine Hornisse gehalten. Dabei ist die Hornissen-Schwebfliege (Volucella zonaria), die keinen Stachel besitzt, völlig harmlos. Diese bis zu zwei Zentimeter große Schwebfliegenart hat einen rotgelben Hinterleib mit zwei schwarzen Querstreifen. Die Flügel sind durchsichtig bräunlich gefärbt. Diese Fliege besucht die Blüten verschiedener Pflanzen wie den Schmetterlingsstrauch und die Schneebeere um den süßen Nektar zu saugen. Ihre Larven entwickeln sich in Wespen- oder Hummelnestern, wo sie sich von Abfällen und toten Insekten ernähren.
Diese Insektenart ist von Nordafrika über Europa bis nach Sibirien verbreitet. In Bretten und Umgebung ist die Hornissenschwebfliege gelegentlich von Mai bis September in Gärten anzutreffen.

Welterschöpfungstag : 29. Juli 2019

Quelle: “Global Footprint Network www.footprintnetwork.org.”

An diesem Tag hat die Menschheit die Ressourcen für das Jahr 2019 bereits aufgebraucht!

Bis zum Jahresende leben wir über unsere Verhältnisse auf Kosten nachfolgender Generationen.Von Jahr zu Jahr erreichen wir den Welterschöpfungstag (Earth Overshoot Day) immer früher. So lag er noch vor zwei Jahrzehnten im Oktober. Die Weltbevölkerung lebt weit über ihre Verhältnisse und übernutzt dadurch die natürlichen Ressourcen unseres Planeten. Damit wir nicht länger auf Kosten zukünftiger Generationen leben, muss die Politik sicherstellen, dass der Raubbau an der Natur auf lokaler und globaler Ebene beendet wird.

#MoveTheDate zeigt Möglichkeiten, wie wir das Datum verschieben können.

siehe dazu auch die Pressemitteilung des BUND Deutschland:
Wir überziehen das Ressourcen-Konto unseres Planeten

Von Honig- und Wildbienen

Kinder vom Haus Regenbogen informierten sich über unersetzliche Bestäuber

Ohne Bestäubung durch Bienen gibt es keine Ernte von Äpfeln, Birnen, Kirschen und vielen anderen Kulturpflanzen. Doch woran erkennt man diese nützlichen Insekten? Wie leben sie? Und wie wird Honig gemacht?
Auf diese Fragen suchten Vorschulkinder Antworten. Dazu hatte die Kindergartenleiterin Frau Summer den Vorsitzenden des BUND Bretten, Gerhard Dittes, in das Haus Regenbogen eingeladen. Anhand von Fotos zeigte er den wissbegierigen Kindern ausgewählte und leicht erkennbare Beispiele der in der Umgebung von Bretten lebenden Wildbienen.

Wildbienen sind besonders erfolgreiche Bestäuber unserer Kulturpflanzen, weil sie den gesammelten Blütenstaub nur locker in ihrem Pelz transportieren. Dadurch kann der Pollen leichter von Blüte zu Blüte übertragen werden, wodurch der Ernteertrag steigt. Leider ist der Bestand dieser für uns nützlichen Insekten durch die fortschreitende Vernichtung ihrer Lebensräume, Monokulturen und den Einsatz giftiger Pestizide gefährdet.
Wildbienen machen keinen Honig. Dies ist Aufgabe der Honigbiene. Wie dieses süße Nahrungsmittel entsteht, erfuhren dann die Kinder bei einem Imker. Dazu besuchten sie die Schulimkerei von Hobbyimker Michael Reithäusler in der Brettener Schillerschule. Dieser zeigte den Kindern sehr anschaulich, wie ein Bienenstock aufgebaut ist, und erklärte die Lebensweise der Bienen und wie diese aus Nektar Honig machen. Damit die Kinder die fleißigen Bienen aus nächster Nähe beobachten konnten, ohne gestochen zu werden, trugen sie alle kindgerechte Schutzanzüge.

Seltener Fund in Bretten

Ligusterschwärmer im Honeymoon

Die Überraschung war groß, als kürzlich in einem Diedelsheimer Garten eine bei uns inzwischen selten gewordene Schmetterlingsart – und diese auch gleich bei der Paarung – entdeckt wurde: Mit einer Flügelspannweite von bis zu zwölf Zentimeter zählt der Ligusterschwärmer zu den größten einheimischen Schmetterlingen. Seine Brust ist immer schwarz, aber die übrige Körperfarbe kann sich von Tier zu Tier stark unterscheiden.
Dieser Falter ist nicht nur in unseren Wäldern, sondern auch gelegentlich in Gärten anzutreffen. Erst wenn es dunkel wird, geht er auf Nahrungssuche. Im Rüttelflug bleibt er in der Luft stehen, um mit seinem langen Rüssel Nektar aus Blüten zu saugen.
Nach der Paarung legt das Weibchen bis zu 2oo Eier bevorzugt an die Blätter von Liguster und auch anderen Pflanzen.
Die grünen Raupen werden bis zu zehn Zentimeter lang und besitzen auf jeder Körperseite je sieben schräge Streifen. Werden sie bedroht, dann heben sie den Vorderkörper und nehmen eine Haltung wie die ägyptische Sphinx von Gizeh ein. Dies führte zu ihrem wissenschaftlichen Namen Sphinx ligustri.
Der Bestandsrückgang dieses Schmetterlings ist hauptsächlich auf die Lebensraumzerstörung durch Flächenversiegelung und giftige Pestizide zurückzuführen.

Weitere Infos zum Ligusterschwärmer: Artikel der BUND KREISGRUPPE ALTÖTTING

Natur- & Klimaschutz vor Ort: Jede Stimme zählt

Die gut gelaunten Werber mit den BUND Mitgliedern Dittes, Menzel, Weinrebe vor dem Brettener Rathaus
Junge Leute starten Unterstützungsaktion für die Natur in Bretten
In den nächsten Wochen sind fünf junge Leute des Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland e.V. (BUND) in Bretten unterwegs, um allen Bürgern den regionalen Natur- und Umweltschutz vorzustellen und zu einer Unterstützung für den BUND einzuladen.
Als förderndes Mitglied beim BUND kann man mithelfen, die Umweltbildung auszubauen, oder die Schutzmaßnahmen für Amphibien und Wildbienen zu unterstützen.
Immer mehr Menschen stehen hinter dem BUND der sich für gefährdete Arten und ihrer Lebensräume einsetzt.

Die Unterstützungsaktion läuft bereits seit Donnerstag. Die Werber sind von Montag bis Samstag von 11Uhr bis Dämmerung unterwegs und sind an ihren hellgrünen BUND-Shirts und personalisierten Tablets zu erkennen. Überdies tragen sie Mitarbeiterausweise des BUND. Bargeldspenden werden keine entgegengenommen. Bei Fragen zur BUND-Unterstützungsaktion wenden sie sich bitte an die BUND-Geschäftsstelle Tel.07252-7998 oder über das Kontaktformular.

Gesucht : Die Asiatische Hornisse

asiatische HornisseBald im Kraichgau heimisch?

Im September 2014 wurde sie in Waghäusel bei Karlsruhe entdeckt: Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax). Seither wurden auch ihre Nester hoch in den Bäumen gesichtet. Diese Wespenart ist dabei, bei uns heimisch zu werden. Ihre Heimat ist Südostasien. Vermutlich gelangte sie 2004 auf dem Seeweg aus China nach Südwestfrankreich. Von dort hat sie sich in rasantem Tempo ausgebreitet. Durch den Klimawandel mit den milden Wintern wird ist zu erwarten, dass sie sich im Kraichgau und damit im Raum Bretten ausbreitet.
Von unserer einheimischen Hornisse unterscheidet sie sich durch ihre schwarze Grundfärbung und einen schmalen gelben Hinterleibsring. Die Enden der Beine sind ebenfalls gelb.
Diese Wespenart füttert ihre Brut hauptsächlich mit erbeuteten Honigbienen. Imker befürchten deshalb Verluste an ihren Bienenvölkern. Um mehr über die Ausbreitung zu erfahren, bittet der BUND Bretten Funde von Asiatischen Hornissen zu melden.

Unser Rüdtwald-Video

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