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Schlagworte-Archive: Klimawandel

Der Lavendel – Arzneipflanze 2020

In immer mehr Brettener Gärten und öffentlichen Grünanlagen wird er angepflanzt: Der Lavendel.
Er liebt die heißen und trockenen Sommer der Mittelmeerländer. Doch der Klimawandel hat es ihm ermöglicht, sich nördlich der Alpen auszubreiten. Seine meist blauen oder lila Blüten sind Futterquelle für zahlreiche Insektenarten wie Honigbienen, Hummeln und andere Wildbienen, z.B. die Gartenwollbiene und Furchenbienen. Auch Schmetterlinge wie Weißlinge oder gar das Taubenschwänzchen, das mit raschen Flügelschlägen wie ein Kolibri im Rüttelflug vor den Blüten schwebt, naschen an den Blüten des Lavendels. Kein Wunder, hat doch sein Nektar einen außergewöhnlich hohen Zuckergehalt. Deshalb ist er auch bei den Imkern als Bienenweide sehr geschätzt. Inzwischen haben immer mehr Brettener Gartenbesitzer seinen Nutzen für unsere heimischen Insekten erkannt und machen aus trostlosen, steinigen Schottergärten blau leuchtende Bienenweiden.

Im Süden Frankreichs, in der Provence hat Lavendel eine wirtschaftliche Bedeutung. Blau blühende Felder locken Touristen an, und aus der Pflanze wird ein Öl gewonnen, das für Seifen und Parfüms verwendet wird. Leider ist die Anbaufläche stark zurückgegangen. Ursache ist ein schwer zu bekämpfender Krankheitserreger, der von einer Zikade übertragen wird und den Lavendel vertrocknen lässt.

Nicht nur in der Küche als „Herbes de Provence“ wird das Kraut verwendet, ebenso wie in der Medizin. Deshalb wählte ihn der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde, dem neben verschiedenen Universitäten auch das Deutsche Apothekenmuseum in Heidelberg angehören, zur Arzneipflanze des Jahres 2020

Engagement des BUND gewürdigt

Die Mühe hat sich gelohnt: Durch die vielen blühenden Pflanzen ist der Tisch für Wildbienen und andere Insekten reich gedeckt
Vielfältige Aktivitäten im vergangenen Jahr

Für seine unermüdliche und richtungsweisende Arbeit zur Erhaltung der Artenvielfalt wurde der Bund für Umwelt- und Naturschutzschutz Deutschland (BUND) Bretten von NaturLife und EDEKA im vergangenen Jahr ausgezeichnet. Kein Wunder, zeigte doch der Rückblick bei der Jahreshauptversammlung der BUND Ortsgruppe Bretten, dass auch das Jahr 2019 wieder arbeitsreich und durch vielfältige Aktivitäten geprägt war.

Schwerpunkte waren wie auch in den vergangenen Jahren der Schutz der Amphibien und Wildbienen. So wurden an der Kreisstraße zwischen Bauerbach und Büchig wieder Fangzäune zum Schutz der Amphibien betreut, eine sehr zeitaufwändige Arbeit bei oft nasskaltem Wetter. Der extrem trockene Sommer im vergangenen Jahr war für die Amphibien besonders schwer: Laichgewässer trockneten aus und es gab weniger Beutetiere, wie Würmer oder Schnecken. Vor allem Erdkröten gingen deshalb abgemagert in die Winterruhe. „Um den Bestand der Lurche dauerhaft zu sichern, sind an dieser Kreisstraße Amphibienleiteinrichtungen mit Tunneln unbedingt erforderlich“, betonte Gertraud Steinbach, die über die aktuelle Situation und Planungen berichtete.

Auf großes Interesse in der Bevölkerung stießen die Vorträge „Bretten im Klimawandel“ sowie „Nützlinge in Haus und Garten“, die in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Bretten durchgeführt wurden.

Ein weiterer Schwerpunkt des BUND Bretten waren auch im Jahr 2019 Maßnahmen zum Schutz der Wildbienen. So wurde das seit Jahren bestehende Gemeinschaftsprojekt von BUND und dem Melanchthon-Gymnasium Bretten mit der Gestaltung eines wildbienen- und insektenfreundlichen Lebensraumes fortgesetzt. In diesem Biotop haben sich im vergangenen Jahr bereits zahlreiche Insekten wie Frühlings-Seidenbienen, Garten-Wollbienen, Furchenbienen, wärmeliebende Käfer, Spinnen und Zikaden angesiedelt.(siehe Bild!)

Alpengletscher auf dem Rückzug

Totenmessen für einstige Eisriesen

Anlässlich der Klimaschutzaktionen von Fridays for Future haben mehrere Naturschutz-Organisationen darunter auch „Der Malser Weg“ für Gletscher Totenmessen abgehalten. Auslöser ist das dramatische und immer schneller werdende Abschmelzen der Gletscher in den Alpen. An den stark geschrumpften Gletschern wie am Monte Rosa, Monviso, Marmolada und dem Stilfser Joch fanden Ende September Kundgebungen statt. Durch die Klimaerwärmung fallen in den Gletscherregionen inzwischen selbst im Sommer die Temperaturen nicht einmal in der Nacht unter dem Gefrierpunkt.
In den letzten Jahrzehnten sind in den Alpen etwa 200 Gletscher bereits verschwunden. Die geringer werdenden Schmelzwassermengen im Sommer werden sich negativ auf die Wasserkraft-nutzung, die Trinkwasserversorgung und die Bewässerung von landwirtschaftlichen Nutzflächen auswirken.

Umfangreiche Bilddokumentation
Weitere Artikel zum Thema:
Die Frage ist nicht ob, sondern wann: Ein Gletscherabbruch bedroht ein Seitental am Montblanc-Massiv
Gletscher am Mont Blanc droht einzustürzen
Link: Der Malser Weg

Klimastreik in Berlin

„We are unstoppable — another World is possible!“ — die Stimmung beim Klimastreik in Berlin am 20. September, an dem sich mehr als 250.000 Menschen beteiligten, war friedlich, aber gespannt, warteten doch alle auf die Ergebnisse des Klimakabinetts, das schon die Nacht davor tagte. So ernüchternd, wie das Ergebnis dieser Beratungen ist, das den Willen so Vieler einfach ignoriert, steht aber fest: Damit werden sich die AktivistInnen von „Fridays for Future“ und die unzähligen Menschen, die ihrem Aufruf zum Klimastreik folgten, nicht zufriedengeben, schließlich geht es um den Fortbestand von unser aller Lebensraum, und immer mehr Menschen sind bereit, dafür nicht nur auf die Straße zu gehen, sondern auch ihr Verhalten zu ändern. Die Regierung, aber auch jede und jeder Einzelne muss jetzt handeln, um die globale Erwärmung zu begrenzen. Nach dem Streik ist vor dem Streik — „Power to the People!“ (kd)

Überschwemmungen als Folgen des Klimawandels

Innerhalb von nur 15 Stunden fielen in Spanien mehr als 600 Liter Regen pro Quadratmeter. Die Mittelmeerküste ist von den schwersten Unwettern der letzten Jahrzehnte getroffen worden, sechs Personen verloren dabei ihr Leben.
Aber auch hier vor Ort hatten wir in den letzten Jahren mehrere Überschwemmungen: in der Kernstadt (Juni 2013, Juni 2015), im Ortsteil Ruit (2016).
Reagiert wird von Seiten der Stadtverwaltung mit Hochwasserschutzmaßnahmen, die wirklichen Ursachen, wie zum Beispiel der Flächenverbrauch, die Bodenversiegelung, werden nicht entscheidend reduziert.
Wohin dies führen kann zeigt ein Film aus dem Jahr 1994 über die „angebliche“ Bedrohung durch den Klimawandel: Crash 2030

Gesucht : Die Asiatische Hornisse

asiatische HornisseBald im Kraichgau heimisch?

Im September 2014 wurde sie in Waghäusel bei Karlsruhe entdeckt: Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax). Seither wurden auch ihre Nester hoch in den Bäumen gesichtet. Diese Wespenart ist dabei, bei uns heimisch zu werden. Ihre Heimat ist Südostasien. Vermutlich gelangte sie 2004 auf dem Seeweg aus China nach Südwestfrankreich. Von dort hat sie sich in rasantem Tempo ausgebreitet. Durch den Klimawandel mit den milden Wintern wird ist zu erwarten, dass sie sich im Kraichgau und damit im Raum Bretten ausbreitet.
Von unserer einheimischen Hornisse unterscheidet sie sich durch ihre schwarze Grundfärbung und einen schmalen gelben Hinterleibsring. Die Enden der Beine sind ebenfalls gelb.
Diese Wespenart füttert ihre Brut hauptsächlich mit erbeuteten Honigbienen. Imker befürchten deshalb Verluste an ihren Bienenvölkern. Um mehr über die Ausbreitung zu erfahren, bittet der BUND Bretten Funde von Asiatischen Hornissen zu melden.

Der Bergmolch ist Lurch des Jahres 2019

Nach der Winterstarre suchen die Bergmolche im Frühjahr ihre Laichgewässer wie Tümpel und Gartenteiche auf. Dort legen die Männchen mit den goldfarbenen Augen ein farbenprächtiges Hochzeitskleid an. Mit dieser „Wassertracht“ zählen sie zu den schönsten einheimischen Amphibienarten: Hellblau mit schwarzen Flecken auf silbrig-weißem Grund, die Bauchseite leuchtend orange und auf dem Rücken eine gelb-schwarze Linie. Die Weibchen sind dagegen unscheinbar bräunlich-olivgrün marmoriert.

Ichthyosaura alpestris, wie der Bergmolch heute mit wissenschaftlichem Namen heißt, gehört zu den Schwanzlurchen und kann eine Körperlänge von gut zehn Zentimetern erreichen. Er ist in Mitteleuropa vom Tiefland bis zum Hochgebirge weit verbreitet, wobei er waldreiche Gebiete bevorzugt. Im Raum Bretten zählt der Bergmolch neben dem selteneren Teich- und Kammmolch zur häufigsten Schwanzlurchenart.

Sein Bestand ist jedoch bedroht. In der Vergangenheit wurden viele seiner Laichgewässer trockengelegt oder zugeschüttet. Durch den zunehmenden Straßenverkehr und neue Straßen kamen unzählige Lurche unter die Räder. Infolge des Klimawandels können immer mehr Kleingewässer austrocknen und so die Fortpflanzung verhindern. Bisher konnte der Bestand des Bergmolches auf unserer Gemarkung jedoch gesichert werden: Durch Schutzmaßnahmen des BUND Bretten, der seit vielen Jahren Amphibien-Schutzzäune betreut und geeignete Laichgewässer angelegt hat.
Um auf diese besonders geschützte Amphibienart aufmerksam zu machen, hat die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde den Bergmolch zum „Lurch des Jahres 2019“ ausgerufen.

Vortrag : Bretten im Klimawandel

Inzwischen gehören sie zu den regelmäßigen Meldungen im Fernsehen und in den Zeitungen:
Berichte über Stürme, Dürren und Überflutungen. Wirbelstürme wüten über den Karibischen Inseln und den USA, Flüsse wie Elbe und Oder überfluten immer öfter weite Landstriche, und tief gelegene Länder wie Bangladesch ertrinken durch den ansteigenden Meeresspiegel. Gewaltige Sachschäden, Verluste von Existenzgrundlagen und unzähligen Menschenleben sind bei diesen Naturkatastrophen zu beklagen.
Dies sind die Folgen des Klimawandels, von denen auch wir im Kraichgau betroffen sind:
Erinnern Sie sich an den Sturm Lothar an Weihnachten 1999 und an die Hochwässer in den Jahren 2013, 2015 und 2016 in Bretten? Zum Glück kamen Menschen nicht zu Schaden, aber die Sachschäden waren hoch.
Der Klimawandel hat auch Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt. So wandern wärmeliebende Arten aus dem Süden ein und werden bei uns im Kraichgau heimisch. Auch die Landwirtschaft ist betroffen wie der lange, trockene Sommer von 2018 zeigt.
Der Vortrag des BUND-Vorsitzenden Gerhard Dittes stellt in beeindruckenden Bildern die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels im Raum Bretten dar.

Termin: Dienstag 26. März 2019 19:30 Uhr
VHS Geschäftstelle Bretten Melanchthonstraße 3, Vortragssaal
Eintritt frei, Gäste willkommen

Klimawandel im Kraichgau, Teil 8

Feigenkatus blüht im Kraichgau

Die Wanderer staunten : da wächst ja ein Kaktus aus der Fuge einer Trockenmauer! Tatsächlich, in den sonnenverwöhnten Weinbergen im Brettener Umland gedeiht der Feigenkaktus (Opuntia). Seine Sprosse sind scheibenförmig rund bis oval. Sie übernehmen die Funktion der Blätter, die zu Dornen umgewandelt sind.

Diese stachelige Pflanze stammt ursprünglich aus Amerika und gedeiht rund um das Mittelmeer an trockenen und heißen Standorten. Dort kann sie selbst auf kargen Böden eine Höhe bis zu sechs Meter erreichen, wobei sie meist undurchdringliche Bestände bildet.

Bei unserem Klima bleibt diese Pflanze allerdings klein und wird erst dann beachtet, wenn sie ihre leuchtend gelben Blüten entfaltet, um Insekten, wie Bienen und Käfer, anzulocken.
Die saftigen Früchte, Kaktusfeigen genannt, sind leuchtend gelb bis rot gefärbt und schmecken süß. Ihr Geschmack erinnert an die allseits bekannten Essfeigen.

Da sich der Feigenkaktus wegen des Klimawandels weiter ausbreiten wird, bittet der BUND Bretten um Fundmeldungen wildwachsender Exemplare unter Kontakt mit der BUND-Ortsgruppe Bretten

Klimawandel im Kraichgau, Teil 7

Der Feigenbaum
Immer häufiger gedeihen in den Hausgärten von Bretten und Umgebung Feigenbäume. Die milden Winter und die heißen Sommer lassen die süßen, wohlschmeckenden Früchte reifen. Man muss nicht mehr ins sonnige Südeuropa fahren, um sie frisch vom Baum genießen zu können.
Der Feigenbaum stammt aus Kleinasien und ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Bereits im Alten Testament wird er mehrfach erwähnt. Diese wärmeliebende Kulturpflanze ist rund um das Mittelmeer weit verbreitet.
Die durch den Klimawandel angestiegenen Temperaturen haben nicht nur zur Ausbreitung des Feigenbaums im Kraichgau geführt. So konnten in einem Garten der Brettener Innenstadt im vergangenen Super-Sommer 2018 Feigen von Anfang August bis Ende September geerntet werden. Dabei lieferten große Bäume reichlich Früchte.
Inzwischen gibt es Feigensorten, die winterhart sind und schon im zweiten Jahr Früchte tragen können. Aber Vorsicht! „Die ganze Pflanze enthält einen milchigen Saft, der zu Hautreizungen führen kann“, warnt Matthias Menzel vom BUND Bretten.

Klimawandel im Kraichgau, Teil 6

Die Wespenspinne: Schwarz-gelber Insektenfänger

Schon vor hundert Jahre gab es Fundmeldungen aus Berlin. Später tauchte sie vereinzelt in der Oberrheinischen Tiefebene und im Rhein-Main-Gebiet auf. Durch den Klimawandel und vermutlich zusammen mit genetischen Veränderungen, hat sie sich in den letzten Jahrzehnten in Mitteleuropa verbreitet. Auch im Raum Bretten gehört sie längst zur heimischen Tierwelt: Die Wespenspinne auch Zebraspinne genannt. Diese Spinne mit wissenschaftlichem Namen Argiope bruennichi, hat einen auffällig gelb oder fast weiß gefärbten Hinterleib mit schwarzen Querstreifen. Die Weibchen erreichen eine Körperlänge bis zu zweieinhalb Zentimeter. In das große Radnetz, das dicht über dem Boden angelegt wird, ist ein weißen Zickzackband gewebt. Insekten wie Fliegen, Grashüpfer, Schmetterlinge oder gar kräftige Wespen, die sich in ihrem Netz verfangen, werden blitzschnell mit Fäden gefesselt und mit einem Giftbiss getötet. Nach der Paarung mit dem viel kleineren Männchen, baut das Weibchen mehrere ballonförmige Kokons, in die die Eier abgelegt werden. Die im Herbst schlüpfenden Jungspinnen überwintern.
Der Bestand dieser wärmeliebenden Spinne schwankt von Jahr zu Jahr. In Brettener Gärten, Waldrändern oder Brachflächen ist sie deshalb mehr oder weniger oft anzutreffen.

Klimawandel im Kraichgau, Teil 5

Die Streifenwanze Graphosoma lineatum

Sie ist auffällig und unverwechselbar. Die etwa einen Zentimeter große rote Wanze hat auf ihrem Kopf zwei, auf ihrem Halsschild sechs und über dem Hinterleib vier schwarze Längsstreifen. Die Unterseite ist schwarz gefleckt. Auch im Raum Bretten kann man dieses auffällige Insekt vom Frühling bis zum Spätsommer auf den Dolden ihrer Futterpflanzen antreffen, wo sie an den noch unreifen Samen saugen. Da sie kein Blut wie die mit ihnen verwandte Bettwanze mögen, sind sie für uns Menschen völlig ungefährlich.
Nach der Paarung legen die Weibchen im Juni/Juli ihre Eier ab. Die Jungtiere schlüpfen dann einige Wochen später. Die ausgewachsenen Tiere überwintern in der Laubstreu oder in Pflanzenpolstern.
Die Streifenwanze bevorzugt Brachflächen, Wald- und Wiesenränder, ehemalige Weinberge die warm und sonnig sind. Dort wachsen auch ihre bevorzugten Futterpflanzen wie die Wilde Möhre, Pastinake oder Mannstreu. Auch in Gärten mit Dill oder Fenchel kann man der Streifenwanze begegnen.
Die Streifenwanze ist in allen Ländern um das Mittelmeer anzutreffen. Bereits während des letzten Jahrhunderts hat sie sich weit nach Norden, bis nach Südschweden ausgebreitet.Sie profitiert von den höheren Temperaturen des Klimawandels und ist im Kraichgau heimisch geworden.

Unser Rüdtwald-Video

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